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Albtraum statt Märchen für Thorpe

Ian Thorpes Hoffnungen, diesen Sommer an den Olympischen Spielen in London am Start zu stehen, sind an den Trials der australischen Schwimmer in Adelaide ein erstes Mal schwer enttäuscht worden.

Sechs Goldmedaillen: An den Weltmeisterschaften in Japan 2001 gewann Ian Thorpe sechs Goldmedaillen. (29. Juli 2001)
Sechs Goldmedaillen: An den Weltmeisterschaften in Japan 2001 gewann Ian Thorpe sechs Goldmedaillen. (29. Juli 2001)
Keystone
Commonwealth Games: Der Australier hält seine sechs goldenen und eine silberne Medaille in die Kamera. (5. August 2002)
Commonwealth Games: Der Australier hält seine sechs goldenen und eine silberne Medaille in die Kamera. (5. August 2002)
Keystone
Rückschlag: Ein enttäuschter Ian Thorpe nach den australischen Trials in Adelaide. (16. März 2012)
Rückschlag: Ein enttäuschter Ian Thorpe nach den australischen Trials in Adelaide. (16. März 2012)
Keystone
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An den nationalen Trials in Adelaide hat Ian Thorpe die Qualifikation für die 200 Meter Crawl in London verpasst. In dieser Disziplin hatten Experten dem fünffachen Olympiasieger am meisten zugetraut, doch er schied schon in den Halbfinals als Zwölfter aus. Mit 1:49,91 blieb der Australier, der dem Wettkampfsport während rund fünf Jahren ferngeblieben war, fast sechs Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit von 2001. «Ich bin schrecklich enttäuscht mit dieser Leistung. Ich dachte, dass ich viel schneller schwimmen könnte und würde», so der 29-Jährige, der einen Grossteil seiner Vorbereitung im Tessin absolviert hatte. «Ich bin langsamer geschwommen als im Vorlauf. Das Märchen hat sich zu einem Albtraum entwickelt. Das werde ich morgen zu hören bekommen», war sich Thorpe bewusst.

Thorpe besitzt in Adelaide noch eine zweite Chance, seine Träume auf eine dritte Olympiateilnahme doch noch wahr zu machen. Am Sonntag stehen die Vorläufe über 100 Meter Crawl im Programm. Thorpe müsste sich in der Königsdisziplin des Schwimmsports zunächst für den Final der besten acht qualifizieren und dort einen der ersten sechs Plätze belegen, um sich zumindest einen Staffelplatz für Olympia zu sichern.

Die dreifache Olympiasiegerin Stephanie Rice darf hingegen bereits fix für London planen. Die 23-jährige Weltrekordhalterin qualifizierte sich in Adelaide über 400 m Lagen souverän. Nach ihrer Schulteroperation im November schwamm sie in 4:33,45 die zweitbeste Zeit des Jahres über diese Strecke. Entsprechend optimistisch zeigte sich Rice nach dem Rennen. «Wenn ich die nächsten drei Monate ebenfalls schmerzfrei trainieren kann, habe ich keine Zweifel daran, in London konkurrenzfähig zu sein», sagte Rice, die nach den Olympischen Spielen ihre Karriere beenden will.

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