Zum Hauptinhalt springen

Boxkampf des Jahres live auf Redaktion Tamedia

Wladimir Klitschko und David Haye lassen heute Abend in Hamburg die Fäuste fliegen. Wir berichten ab 22.30 Uhr live über den Kampf.

Letzter offizieller Termin vor dem Kampf: Klitschko und Haye beim gestrigen Wiegen.
Letzter offizieller Termin vor dem Kampf: Klitschko und Haye beim gestrigen Wiegen.
Keystone

Der Titelvereinigungskampf im Schwergewicht zwischen IBF- und WBO-Weltmeister Wladimir Klitschko (35) und WBA-Champion David Haye (30) könnte das spektakulärste Box-Duell seit Jahren werden.

«Es wird eine Hinrichtung geben»

Beide Schwergewichtler zeigten bei offiziellen Aufritten die gegenseitige Abneigung und heizten die Stimmung vor dem Megafight am Samstag Hamburg kräftig an. Haye: «Es wird eine Hinrichtung geben, wie es sie im Boxen noch nicht gegeben hat. Ich weiss, dass Wladimir (Klitschko) nicht in der Lage sein wird, mein Feuer zu bändigen. Er wird zerbröckeln.» «Dr. Steelhammer» Wladimir Klitschko meinte: «Ich schlage dich k.o. und hole dich in dein normales Leben zurück. Das wird gut für dich sein.»

Sicher scheint zumindest, dass Haye im Gegensatz zu zahlreichen Herausfordern von Klitschko vehement den Vorwärtsgang einlegen wird. Der WBA-Champ könnte Wladimir Klitschko mit seinen schnellen Fäusten und überfallartigen Angriffen sehr wohl auf die Bretter zwingen. Behält Wladimir Klitschko aber die Übersicht und kühlen Kopf, dürfte er sich durchsetzen, sehr wahrscheinlich gar vorzeitig. Denn Routine, Reichweiten-Vorteile, der wuchtige Jab und vor allem die zielsichere Schlaghand sprechen für den Ukrainer.

Bruder-Traum vor Vollendung

Doch das Duell könnte für lange Zeit das letzte grosse Highlight im Schwergewichtsboxen sein. Sollte IBF- und WBO-Champion Klitschko seinen 56. Sieg im 59. Profikampf feiern und Haye den WBA-Titel abnehmen, hätten er und sein älterer Bruder Witali (WBC-Champ) alle vier Gürtel der bedeutendsten Verbände in der Familie vereint. Das will Haye mit allen Mitteln verhindern. Schon in den Tagen zuvor hatte er seinen Gegner bei jeder Gelegenheit provoziert: «Ich würde ihm am liebsten in die Eier hauen, wenn der Ringrichter nicht hinschaut», gehörte noch zum harmlosesten, was er von sich gab.

Si/ah

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch