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Caroline Steffen ist reif für den Sieg

Rund 9 Stunden muss sich die Spiezerin Caroline Steffen am Samstag am Ironman auf Hawaii abmühen. Läuft alles nach Plan, wird die 35-jährige Berner Oberländerin danach die Ziellinie in Kona als Erste überqueren.

Caroline Steffen lebt in Australien. Das Bild zeigt sie beim Zieleinlauf des Triathlons in Roth im Juli 2013.
Caroline Steffen lebt in Australien. Das Bild zeigt sie beim Zieleinlauf des Triathlons in Roth im Juli 2013.
Keystone
Samuel Hürzeler will auf Hawaii die eigenen Grenzen ausloten. Der Gigathlonsieger von 2011 und 2012 fragt sich: «Geht es noch höher hinauf?» Womöglich stehe er schon auf  seinem sportlichen Gipfel. «Vielleicht erhalte ich am Ironman eine Klatsche und stürze ab. Aber ich will es versuchen. Der Weg ist das Ziel», sagt der Gwatter. Seit zehn Monaten hält er konsequent seinen Trainingsplan ein. Nach harten Einheiten habe er sich schon mal die Sinnfrage gestellt – die Antwort aber schnell gefunden. «Ich bin ehrgeizig. Die Teilnahme am Ironman ist seit 3 Jahren ein Traum von mir», sagt der Zweite des diesjährigen Infernotriathlons. 50 Profis würden auf Big Island an den Start gehen, rechnet Hürzeler vor. Die anderen Athleten seien Amateure. Der Sportlehrer formuliert sein Ziel: «Ich möchte Hawaii-Triathlon-Weltmeister in der Altersklasse 25 bis 29 Jahre werden.» (tww)
Samuel Hürzeler will auf Hawaii die eigenen Grenzen ausloten. Der Gigathlonsieger von 2011 und 2012 fragt sich: «Geht es noch höher hinauf?» Womöglich stehe er schon auf seinem sportlichen Gipfel. «Vielleicht erhalte ich am Ironman eine Klatsche und stürze ab. Aber ich will es versuchen. Der Weg ist das Ziel», sagt der Gwatter. Seit zehn Monaten hält er konsequent seinen Trainingsplan ein. Nach harten Einheiten habe er sich schon mal die Sinnfrage gestellt – die Antwort aber schnell gefunden. «Ich bin ehrgeizig. Die Teilnahme am Ironman ist seit 3 Jahren ein Traum von mir», sagt der Zweite des diesjährigen Infernotriathlons. 50 Profis würden auf Big Island an den Start gehen, rechnet Hürzeler vor. Die anderen Athleten seien Amateure. Der Sportlehrer formuliert sein Ziel: «Ich möchte Hawaii-Triathlon-Weltmeister in der Altersklasse 25 bis 29 Jahre werden.» (tww)
Walter Dietrich
Christoph Seiler sind sportliche Gipfelstürme gewissermassen von seinem Vater Robert in die Wiege gelegt worden. «Mein Vater war 1950 der 5.Begeher der Eigernordwand gewesen», sagt Seiler junior stolz. 12 Jahre nach  der Jungfraubesteigung wartet mit dem Ironman Hawaii die nächste Ochsentour auf den OK-Präsidenten des  Jungfrau-Marathons. Vor der 180,2 Kilometer langen Radstrecke und dem Marathon (42,195 Kilometer) hat der Oberländer Ausdauersportler «Respekt, aber keine Angst». Auch vor Haien auf der 3,86 Kilometer langen Schwimmstrecke im offenen Meer fürchtet sich Christoph Seiler nicht: «Mir wird erst bange bei der Vorstellung, mit 1400 anderen Leuten gleichzeitig im Wasser zu sein.» Er sei gespannt auf den fünf viertelstündigen Auftritt im Pazifik, meint Seiler. «Irgendwie werde ich meine schwächste Disziplin schon überleben», flüchtet er sich in Galgenhumor. «Geniessen-Krampf-geniessen» heisst Seilers Motto in Hawaii. Vor und nach dem Ironman macht er Ferien am Tor zur Südsee. (tww)
Christoph Seiler sind sportliche Gipfelstürme gewissermassen von seinem Vater Robert in die Wiege gelegt worden. «Mein Vater war 1950 der 5.Begeher der Eigernordwand gewesen», sagt Seiler junior stolz. 12 Jahre nach der Jungfraubesteigung wartet mit dem Ironman Hawaii die nächste Ochsentour auf den OK-Präsidenten des Jungfrau-Marathons. Vor der 180,2 Kilometer langen Radstrecke und dem Marathon (42,195 Kilometer) hat der Oberländer Ausdauersportler «Respekt, aber keine Angst». Auch vor Haien auf der 3,86 Kilometer langen Schwimmstrecke im offenen Meer fürchtet sich Christoph Seiler nicht: «Mir wird erst bange bei der Vorstellung, mit 1400 anderen Leuten gleichzeitig im Wasser zu sein.» Er sei gespannt auf den fünf viertelstündigen Auftritt im Pazifik, meint Seiler. «Irgendwie werde ich meine schwächste Disziplin schon überleben», flüchtet er sich in Galgenhumor. «Geniessen-Krampf-geniessen» heisst Seilers Motto in Hawaii. Vor und nach dem Ironman macht er Ferien am Tor zur Südsee. (tww)
zvg
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Die Schweiz ist eine Triathlon-Nation – und doch ist die Beachtung der eisernen Männer und Frauen relativ bescheiden. Die Medienpräsenz der Olympiasiegerinnen Brigitte McMahon und Nicola Spirig war und ist überschaubar. Auch über die Langdistanz ist eine Schweizerin seit Jahren Weltspitze: Caroline Steffen.

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