Zum Hauptinhalt springen

«Der OL-Läufer ist ein Einzelkämpfer»

Am Wochenende findet in Genf der Weltcupfinal der Orientierungsläufer statt. Jürg Bucher, früher Nationalkaderläufer, heute CEO der Post und Leiter des OL-Sponsors Postfinance, spricht über Formate, Versäumnisse und Aussichten.

Jürg Bucher gratuliert Simone Niggli-Luder anlässlich der WM in Trondheim zum Goldmedaillengewinn über die Langdistanz.
Jürg Bucher gratuliert Simone Niggli-Luder anlässlich der WM in Trondheim zum Goldmedaillengewinn über die Langdistanz.
Keystone

Wie hat sich der Orientierungslauf in den letzten 20 Jahren bezüglich Aussenwirkung entwickelt? Jürg Bucher: Er ist sichtbar geworden, in die Stadt gekommen – und er hat heute bekannte Aushängeschilder.

Das Aushängeschild schlechthin ist Simone Niggli-Luder. Wo stünde der Orientierungslauf, wenn es die 17-fache Weltmeisterin nicht gäbe? Das ist eine hypothetische Frage. Einerseits braucht ein kleines Land wie die Schweiz Stars, damit eine Sportart bekannt wird. Ohne Roger Federer würde in der Schweiz nicht annähernd so viel über Tennis gesprochen. Auf der andern Seite ist der OL-Verband einer der erfolgreichsten Schweizer Sportverbände. Es gibt auch andere, die Goldmedaillen gewinnen.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.