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Deutscher Triumph an der WM

Die deutschen Springreiter haben in Lexington zum dritten Mal nach 1994 und 1998 WM-Gold im Teamwettbewerb gewonnen. Pius Schwizer sorgte für einen Lichtblick aus Schweizer Sicht.

Auf dem Weg zu Gold: Der Deutsche Marcus Ehning und Plot Blue.
Auf dem Weg zu Gold: Der Deutsche Marcus Ehning und Plot Blue.
Keystone

Die Entscheidung im zweiten Nationenpreis-Durchgang fiel vor dem letzten Ritt des deutschen Schlussreiters Marcus Ehning. Deutschland in der Besetzung mit WM-Debütantin Janne-Frederike Meyer/Lambrasco, St. Gallen-GP-Sieger Carsten-Otto Nagel/Corradina, Meredith Michaels-Beerbaum/Checkmate und Marcus Ehning/Plot Blue siegte mit 17,80 Punkten vor dem diesjährigen Super-League-Gewinner Frankreich (24,32) und den vom Jurassier Philippe Guerdat betreuten Belgiern (24,70).

Leer gingen die nach dem ersten Nationenpreis-Kurs zweitklassierten Brasilianer und die Kanadier aus. Gold-Favorit, Gastgeber und Olympiasieger USA, stürzte vor 25'000 Zuschauern bei Flutlicht im Kentucky Horse Park gar ab und rutschte auf den zehnten Platz ab. Die Europameister aus der Schweiz waren in der Team-Entscheidung nicht mehr vertreten.

Das Einzelklassement nach dem Nationenpreis und vor dem Halbfinal der 30 Besten am Freitag führt der Brasilianer Rodrigo Pessoa mit 2,80 Punkten vor Philippe Le Jeune (Be/3,11) und Carsten-Otto Nagel (3,24) an. Mit einer imposanten Nullerrunde und dem Vorstoss vom 28. auf den 13. Platz brachte sich Pius Schwizer wieder ins Gespräch für einen Finalplatz. Der Weltcup-Zweite aus Oensingen zeigte mit seiner neunjährigen Holsteiner-Stute Carlina am frühen Abend bei Flutlicht eine beeindruckende Vorstellung und rückte bis auf 5,49 Punkte zum Gesamtvierten, Olympiasieger Eric Lamaze aus Kanada, auf.

si

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