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Die Fussball-WM im finnischen Schlamm

Die WM ist zu Ende, es lebe die WM. In Finnland kämpfen zurzeit über 300 Teams aus aller Welt um die Krone im Schlamm-Fussball.

Hyrynsalmi, ein kleiner Ort 600 Kilometer nördlich von Helsinki, ist das Wembley der Schlamm-Fussballer. In den Sümpfen von Hyrynsalmi finden seit zehn Jahren die Weltmeisterschaften dieser im besten Sinn schmutzigen Sportart statt. Seinen Ursprung verdankt der Schlamm-Fussball dem finnischen Langläufer Esa Romppainen, der im Sommer nach einer effizienten Alternative zum langweiligen Training im Fitnesscenter suchte.

Jede Mannschaft besteht aus einem Torhüter und fünf Feldspielern, eine Beschränkung für Ein- und Auswechslungen gibt es ebenso wenig wie Abseits - das schont die Nerven der Schiedsrichter. Eine ganz besondere Bedeutung kommt dem Schnüren der Schuhe zu. Diese dürfen bei einem Verlust nämlich nicht ersetzt werden. «Die Verluste sind trotz aller Vorsicht gross, jedes Jahr finden wir tausende von Schuhen im Matsch», sagt WM-Organisator Kimmo Kyhala.

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