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Die verrücktesten Doping-Rechtfertigungen

Chinas Schwimmstar Sun Yang sorgte jüngst am Sportgerichtshof für eine der bizarrsten Anhörungen. Ausgefallene Ausreden aber haben Tradition.

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Christian Brüngger@tagesanzeiger

Sun Yang ist ein moderner Sportler. 33 Millionen Fans vereint der chinesische Schwimm-Olympiasieger auf dem sozialen Netzwerk Weibo. Darum war es für Sun nur logisch, seine neuerliche Dopingaffäre (2014 war er in einem umstrittenen Fall rückwirkend drei Monate gesperrt worden) vor Publikum verhandelt zu haben. Seine Anhörung vor dem Internationalen Sportgerichtshof war am letzten Wochenende öffentlich. Verhandelt wurde, weil der 27-Jährige und seine Mutter vor 14 Monaten in seinem Haus eine Blutprobe von einem Wachmann mit dem Hammer zertrümmern liessen. Der Internationale Schwimm-Verband wollte ihn dafür nicht belangen, die Welt-Anti-Doping-Agentur zog den Fall weiter.

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