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Lisa Urech: «In mir drin gibt es auch Zweifel»

Lisa Urech hat die Saison vor Wochenfrist bei Weltklasse Zürich mit persönlicher Bestzeit (12,81) beendet. Nun spricht die 21-jährige Hürdensprinterin aus Stettlen über ihren Aufstieg, Selbstbewusstsein, Ehrgeiz und Druck.

Lisa Urech über die Gründe, welche sie veranlasst haben, die Hilfe eines Psychologen in Anspruch zu nehmen: «Ich will nicht nur Herrscherin über meinen Körper, sondern auch über meinen Kopf sein.»
Lisa Urech über die Gründe, welche sie veranlasst haben, die Hilfe eines Psychologen in Anspruch zu nehmen: «Ich will nicht nur Herrscherin über meinen Körper, sondern auch über meinen Kopf sein.»
Keystone

Was geht Ihnen durch den Kopf, wenn Sie an das Meeting Weltklasse Zürich denken? Lisa Urech: Sehr viele Eindrücke, sehr schöne Momente; Sachen, die ich zuvor nie erlebt hatte. Die Ehrenrunde, die jubelnden Leute, die Autogramme – für mich war das alles neu.

Sie wurden als «neuer Stern der Schweizer Leichtathletik» angekündigt, mit den Stars vorgestellt und liefen eine Stunde später persönliche Bestzeit. Hatten Sie keinen Druck gespürt? Doch, natürlich, in den Tagen vor dem Wettkampf hatte ich grossen Respekt gehabt, weil ich nicht gewusst hatte, ob ich in der Lage sein würde, mit dieser Situation umzugehen.

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