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Ein Neuling deklassiert den Darts-König

Phil Taylor wollte die Karriere mit seinem 17. Weltmeistertitel abschliessen. Doch der 27-jährige Rob Cross hatte etwas dagegen.

Der Beste aller Zeiten tritt ohne Titel Nummer 17 ab. Phil Taylor verliert den WM-Final in London deutlich.
Der Beste aller Zeiten tritt ohne Titel Nummer 17 ab. Phil Taylor verliert den WM-Final in London deutlich.
AFP
Der Darts-König wurde gar deklassiert: 2:7 musste sich der 57-Jährige geschlagen geben.
Der Darts-König wurde gar deklassiert: 2:7 musste sich der 57-Jährige geschlagen geben.
AFP
Cross wird eine grosse Karriere zugetraut.
Cross wird eine grosse Karriere zugetraut.
AFP
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Phil Taylor, der beste Dartspieler aller Zeiten, hätte die Karriere in London mit seinem 17. Weltmeistertitel abschliessen können. Aber der 27-jährige WM-Neuling Rob Cross hatte etwas dagegen. Er deklassierte Taylor im Final mit 7:2.

Es ist zu erwarten, dass in den nächsten Jahrzehnten kein Dartspieler an die zahllosen Erfolge des 57-jährigen Engländers Phil «The Power» Taylor herankommen wird. Dennoch verpasste er den perfekten Schlusspunkt in der letzten Wettkampfpartie seines Lebens.

Taylor war im Alexandra Palace, dem legendären Ally Pally, im englischen Final gegen den entfesselt aufspielenden Tour-Rookie Rob Cross chancenlos. Seinen ersten Satz im Best-of-7-Match gewann der Routinier erst beim Stand von 0:3. Wer jetzt dachte, der als Nummer 20 gesetzte Youngster - im Darts ist ein 27-Jähriger fast noch ein Nachwuchsspieler - würde sich vom Weg abbringen lassen, irrte sich. Von dort weg beging Cross abermals kaum Fehler. Er stellte die Leg-Gewinne - drei Legs ergeben einen Satz - sehr oft mit dem ersten Versuch auf ein Doppelfeld sicher.

Taylor nahm es mit Humor

An diesem Abend war der Unterschied zwischen den beiden Spielern so gross, dass Phil Taylor nichts anderes blieb, als sein Waterloo mit Humor zu nehmen. Nach jedem einzelnen (und seltenen) Leg-Gewinn liess er sich von den Fans feiern.

Die erste und zugleich wichtigste Darts-Partie des Jahres könnte eine Wachablösung symbolisieren. Während sich The Power aufs Altenteil zurückzieht, ist Rob Cross zuzutrauen, dass er in den nächsten Jahren die verbleibenden Grössen wie die Niederländer Michael van Gerwen und Raymond van Barneveld oder den Schotten Gary Anderson ernsthaft herausfordern kann.

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