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Rechtzeitig in Topform

Die Beachvolleyballerinnen Nina Betschart und Tanja Hüberli treten am Dienstag am Major-Turnier in Gstaad an. Das Duo schaffte es in Kroatien zum zweiten Mal in seiner gemeinsamen Karriere aufs Podest.

Überzeugend: Nina Betschart (links) und Tanja Hüberli.
Überzeugend: Nina Betschart (links) und Tanja Hüberli.
Mihai Stetcu / Beach Majors

Von der Adria in die Alpen: Am Dienstag beginnt das Gstaad-Major mit der Qualifikation. Da das Turnier zur höchsten Kategorie der World Tour zählt (5 Sterne), werden ab Mittwoch und den Gruppenspielen sämtliche Topteams im Berner Oberland zugegen sein. Sie reisen direkt aus dem kroatischen Porec an, wo am Sonntag das zweite Major-Turnier dieser Saison zu Ende ging.

Zweifellos mit einem guten Gefühl werden Nina Betschart und Tanja Hüberli das Heimturnier in Angriff nehmen. Die Zugerin und die Schwyzerin haben in Porec überraschend den 3. Platz erreicht.

Gegen Barbara/Fernanda zeigten Betschart/Hüberli im Bronzespiel eine reife Leistung. Die beiden zogen gegen die Brasilianerinnen ihr Spiel durch und gewannen die Partie in 39 Minuten erstaunlich klar 21:14, 21:19.

Barbara/Fernanda sind als ak­tuelle Nummer 3 des Jahresrankings gleichzeitig die Nummer 3 des Landes – und sie sind ungleich routinierter als die Schweizerinnen. Barbara holte mit Agatha Olympiasilber 2016 und wurde Weltmeisterin 2015. Fernanda verlor diesen WM-Final an der Seite von Taiana.

Der Kurs stimmt

Betschart/Hüberli hatten ihr grosses Potenzial auf internationalem Level in ihrer ersten Saison – Ende Juli 2016 mit Rang 3 in Klagenfurt – bereits angedeutet. «Die Leute sagten immer: ‹Ihr spielt auf hohem Niveau›», sagte Hüberli im Platzinterview in Porec. «Aber es reichte eben nie mehr ganz nach vorne. Darum freut uns dieser Podestplatz nun umso mehr.»

Vor Porec hatten Betschart/Hüberli drei der vier Turniere der World Tour 2017 in den Top 10 ­beendet. Insofern war das Resultat eine Bestätigung, auf dem richtigen Weg zu sein. Zumal nun die wichtigste Phase der Saison beginnt: Knapp drei Wochen nach Gstaad findet in Wien die WM statt.

sda/mob

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