Zum Hauptinhalt springen

Vier Neue und Kontinuität auf der Bank

Unihockey Langenthal-Aarwangen hat im Gegensatz zu den Vorjahren keinen Trainerwechsel zu verzeichnen. Das Kader weist eine gute Mischung auf.

Die Neuen bei ULA: Tobias Känzig, Nicola Siegenthaler, Jonas Sigrist und David Zumstein (von links).
Die Neuen bei ULA: Tobias Känzig, Nicola Siegenthaler, Jonas Sigrist und David Zumstein (von links).
Beat Mathys

Kontinuität auf dem Trainerposten war zuletzt für den NLB-Club Langenthal-Aarwangen (ULA) ein Fremdwort. Aus familiären Gründen verliessen sowohl Daniel Moser als auch Marek Lebl den Verein. Mit Tomas Chrapek, wie Lebl ein Tscheche, hat ULA nun einen Coach unter Vertrag, der in seine zweite Saison bei den Oberaargauern steigt. «Es ist noch nichts abgemacht, aber es ist möglich, dass er länger bei uns Trainer bleibt», sagt Sportchef Heini Sommer.

Chrapek ist auch beim Coaching der U-21-Equipe beteiligt und kann so seinen Teil zum angestrebten längerfristigen Aufbau beitragen. In dessen Rahmen sollen die Nachwuchsteams mit dem gleichen Spielkonzept wie die erste Mannschaft agieren.

Ohne Ausländer

ULA steigt ohne Ausländer in die Meisterschaft. Der schwedische Verteidiger Kasper Malmsten ist für ein Studienjahr nach Schweden zurückgekehrt. Es ist nicht ausgeschlossen, dass er später wieder für die Oberaargauer spielt. Der tschechische Stürmer Martin Kisugite ist zum NLA-Club Tigers Langnau gewechselt. Ihn sollte sein Landsmann Tomas Kucharic ersetzen. Er hatte bereits Job und Wohnung gefunden, kehrte jedoch nach kurzer Zeit aus familiären Gründen in die Heimat zurück.

Die Vereinsleitung entschied sich daraufhin, die Saison ohne Ausländer in Angriff zu nehmen. «Wir haben genügend Spieler mit guter Qualität», sagt Sommer. Sollte der Wunsch nach einer ausländischen Verstärkung später noch kommen, könnte diese bis 31. Dezember noch verpflichtet werden.

Diverse Zuzüge

Abgänge von Leistungsträgern verzeichnete ULA nicht. Neu sind vier Spieler. Im Rahmen der Kooperation mit dem NLA-Club Wiler-Ersigen konnten die Stürmer Tobias Känzig (25) aus der 1. Mannschaft und Nicola Siegenthaler (21) aus dem U-21-Team verpflichtet werden.

Vom Erstligisten Lok Reinach stiess der schnelle Angreifer Jonas Sigrist (23) zum Team. Und Sommer gelang es auch, Verteidiger David Zumstein (24) von einem Wechsel nach Langenthal zu überzeugen. Der Defensivmann zeigte bei Herzogenbuchsee in der 2. und der 3. Liga schon länger sein Potenzial auf, wollte aber zuvor bei seinem Stammclub bleiben.

Im letzten Jahr startete ULA mit fünf Siegen in die Saison, scheiterte dann aber in den Playoff-Viertelfinals trotz Heimvorteils an Freiburg. «Unser Ziel bleibt auch in diesem Jahr, die Qualifikation unter den ersten 6 abzuschliessen», sagt Sommer. «Alles andere lassen wir offen.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch