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Winokurow erzwingt den Etappensieg

Alexander Winokourow aus Kasachstan gewann die 13. Etappe der Tour de France.

Den Sprintern ein Schnippchen geschlagen: Alexander Winokurow jubelt als Sieger der 13. Etappe.
Den Sprintern ein Schnippchen geschlagen: Alexander Winokurow jubelt als Sieger der 13. Etappe.
Reuters

Am Freitag war Winokourow bei der Ankunft in Mende nach einer Flucht über 180 km um die Früchte seiner Anstrengungen gebracht worden. Der Nationalheld von Kasachstan kam nicht als Erster ins Ziel, weil Alberto Contadors Interessen im Gesamtklassement Priorität genossen. Entsprechend war der Spanier im Ziel erster Gratulant.

24 Stunden später revanchierte sich Winokourow auf eindrückliche Art und Weise. Der Kasache setzte sich in einer Steigung 7 km vor dem Ziel in Revel von der Hauptgruppe ab und widerstand dem Feld mit den Sprintern. Mark Cavendish bestätigte zwar, dass er auch ohne seinen von der Jury ausgeschlossenen Anfahrer Mark Renshaw über die endschnellsten Beine verfügt. Doch der Brite spurtete mit 13 Sekunden Rückstand lediglich noch um den 2. Platz. «Dieser Sieg ist eine Entschädigung für alles, was ich in den vergangenen Jahren durchgemacht habe», erklärte Winokourow, der im April im Ardennen-Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich für sich entschieden hatte.

Dass Winokourow nicht mehr gestellt wurde, lag auch daran, dass die Helfer der Sprinter den ganzen Tag hinter den Ausreissern Juan Antonio Flecha (Sp) sowie Sylvain Chavanel und Pierrick Fédrigo (beide Fr) herjagten, die nach einer Flucht über 180 km und einem Maximalvorprung von vier Minuten wieder eingeholt wurden.

Vor der ersten Pyrenäen-Etappe mit der Bergankunft in Ax-3-Domaines gab es an der Spitze des Gesamtklassementes keine Änderung. Andy Schleck (Lux) führt unverändert mit 31 Sekunden Vorsprung auf Alberto Contador.

si/son

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