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Abfahrt vor Slalom, Kostelic vor Rücktritt

Fakten und Namen zum bevorstehenden Weltcup-Wochenende.

Carlo Janka kann auf den zweiten Rang im Kombinations-Weltcup hoffen.
Carlo Janka kann auf den zweiten Rang im Kombinations-Weltcup hoffen.
Keystone

Am Lauberhorn bleibt fast alles beim Alten: Die Abfahrt findet am Samstag statt – oder gar nicht. Was für den Weltverband FIS verheerend wäre, weil in diesem Winter bereits die Abfahrten von Lake Louise und Santa Caterina gestrichen werden mussten.

Die Wettervorhersage ändert zuweilen stündlich und verheisst wenig Gutes; es muss an allen Renntagen mit Schneefall gerechnet werden. Daher ist unklar, ob 50 Jahre nach der ersten Weltcupabfahrt auf gleicher Strecke ein Rennen absolviert werden kann. Gewertet werden könnte die Abfahrt, wenn im Minimum die ersten 30 der Startliste ihr Pensum bewältigt haben.

Dem Slalom am Sonntag sollte nichts im Weg stehen.Was die Kombination von Freitag betrifft, kommt es zum Disziplinentausch. Um 10.15 Uhr, 15 Minuten früher als vorgesehen, wird der Zweiteiler mit dem Slalom eröffnet. Die Massnahme beschert den Organisatoren mehr Zeit, den angekündeten Neuschnee von der Abfahrtspiste zu entfernen – für die Nacht auf heute wurde ein Sturm prognostiziert. Gelingt das Vorhaben, treten die Kombinierer um 13.45 Uhr zur Abfahrt an.

Schweizerseits sind die Chancen auf den zweiten Podestplatz in dieser Saison gut, Justin Murisier und Carlo Janka gehören zu den meistgenannten Anwärtern auf Rang 2. Erreicht Alexis Pinturault im Slalom das Ziel, wird ihm der Sieg kaum zu nehmen sein. Der Franzose reüssierte bereits in Santa Caterina. Er ist der einzige Fahrer, den man als Kombinierer von Weltklasseformat bezeichnen kann und dürfte heute die kleine Kristallkugel in Empfang nehmen – Rennen findet keines mehr statt. Kann nicht gefahren werden, wird die Kugel nicht vergeben.

Wahrscheinlich geht am Freitag eine grosse Karriere zu Ende. Ivica Kostelic liess gegenüber der Nachrichtenagentur SDA verlauten, er bestreite in Wengen sein letztes Weltcuprennen, sein lädiertes Knie lasse «richtiges Skifahren nicht mehr zu». Für den Kroaten ist Wengen «mein magischer Ort», weil er am Lauberhorn bei 6 Siegen 13-mal den Weg aufs Podest gefunden hat – öfter als jeder andere Athlet.

mjs

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