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Ammann nur auf Platz 31

Simon Ammann erleidet beim zweiten Springen im Val di Fiemme einen Rückschlag. Der vierfache Olympiasieger verpasst als 31. den Finaldurchgang um 0,5 Punkte.

Doppeltes Pech: Simon Ammann.
Doppeltes Pech: Simon Ammann.
Keystone

Ammann, am Vortag noch guter Fünfter, musste in Predazzo einen Dämpfer hinnehmen. Der Schweizer setzte auf die Karte Risiko und attackierte am Tisch zu resolut. Er sprang radikal in die Vorlage und weil er gleichzeitig den Absprung leicht verpasste, flog er viel zu flach über den Vorbau. So setzte er im ersten Umgang bereits nach 115 m auf.

Der begnadete Flieger konnte den Sprung bei Rückenwind nicht mehr retten. Ammann beklagte doppeltes Pech: Einerseits verhaute er den Sprung, andererseits half den schwächeren Springern zu Beginn des Wettkampfs noch der Aufwind. Die Wind- und Anlaufregel kompensiert diese gegensätzlichen Verhältnisse nicht vollständig.

Ammann wird das Springen vom Sonntag am WM-Ort 2013 als Betriebsunfall abhaken, zumal er eine Stunde zuvor als Vierter der Qualifikation noch solid gesprungen war. Letztmals hatte er im März 2008 in Lillehammer einen Finaldurchgang verpasst.

Der Pole Kamil Stoch verhinderte den 41. Weltcupsieg des Österreichers Gregor Schlierenzauer. Mit 131,5 m im Finaldurchgang fing er den Tiroler, der 130 m nachlegte, noch knapp ab.

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