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«Dario Cologna kann gar eine Hypothek sein»

Die Chance, 2022 bester Schweizer Olympionike zu werden, wird Dario Cologna nicht reichen. Foto: Getty

Träumen Sie manchmal von Dario Cologna?

Worauf die Frage abzielt: Ihr Handlungsspielraum als Disziplinenchef ist eng mit seinen Leistungen verbunden.

Bloss gewinnt in der Regel für Ihr Team eher Cologna als die Sprinterin.

Sie weichen der Frage aus. Darum anders gefragt: Sind Sie Chef von Colognas Gnaden?

Was ist ihm zurzeit besonders wichtig, auch mit Blick auf den nächsten Olympiazyklus?

Cologna wird nach dieser Saison erstmals länger pausieren. Sie haben es ihm schon nach dem Winter 2015 empfohlen . . .

Was heisst das?

Noch hat er sich nicht festgelegt. Wie könnten Sie ihm das Weitermachen vereinfachen?

. . . und damit alles andere als ideal für Cologna, den Leistungsasthmatiker.

Schafft es Dario Cologna noch einmal, sich für Olympische Spiele voll und ganz hinzugeben? Das ist die grosse Frage.

Er wäre dann der beste Schweizer an Spielen je. Eine Motivation?

Zurück zu den harschen Bedingungen, die ihn erwarten dürften. Wie stärkt man da Körper und Geist?

Fehlt nicht eines: ein wirklich starker Sparringpartner für Cologna im täglichen Training? Seine Kollegen des Distanzteams sind zu langsam.

Kann ein Laufband starke interne Konkurrenten ersetzen?

Cologna der Kollegenschreck?

Themenwechsel zu Nathalie von Siebenthal. Die Aufsteigerin der letzten Jahre ist schwach in den Winter gestartet. Warum?

Machen Sie bereits auf Zweckoptimismus?

Ich muss Dario gegenüber oft Nein sagen. Mein Auftrag ist es ja nicht, nur ein System für ihn zu bauen.

Was heisst das?

Warum schicken Sie keinen Trainer regelmässig zu ihr?

Ist von Siebenthal zu wenig kompromisslos?