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Der beschwerliche Weg zum perfekten Clip

Auch das dritte Parcours-Video von Andri Ragettli ging viral. Nun zeigt der Freeskier auf Youtube seine Fehlversuche.

Gut Ding will Weile haben: Andri Ragettli müht sich auf den Hindernissen ab. Video: Tamedia/Youtube

53-mal scheiterte Andri Ragettli. Und dann, nach mehrstündiger Anstrengung, meisterte er alle Hindernisse ohne Fehler. Das 52 Sekunden dauernde Resultat seines 54. Versuchs ging viral, Hunderttausende haben sich das Parcours-Video des Bündner Freeskier – es ist bereits das dritte dieser Art – inzwischen angesehen.

Nun hat der zweifache Slopestyle-Gesamtweltcupsieger nachgelegt. Auf seinem Youtube-Kanal veröffentlichte der 20-Jährige am Mittwoch einen weiteren Clip, der den beschwerlichen Weg bis zur perfekten Übung zeigt. Ragettli, wie er die Balance verliert. Ragettli, wie er auf den Hintern fällt. Ragettli, wie er stolpert. Ragettli, wie er ein Hindernis verfehlt. Ragettli, wie er sich über seine Misstritte ärgert. Ragettli, menschlich.

Beeindruckend ist die Beharrlichkeit des Koordinationswunders. So würde Ragettli das Tattoo von Stan Wawrinka bestens anstehen, auf dessen linkem Arm die Worte des irischen Literaturnobelpreisträgers Samuel Beckett stehen: «Immer versucht. Immer gescheitert. Egal. Versuch es wieder. Scheitere wieder. Scheitere besser.»

Ragettli scheiterte so lange besser, bis er nicht mehr scheiterte.

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