Ein gutes Pflaster

Benjamin Weger läuft in Hochfilzen zum zweiten Top-Ten-Ergebnis dieser Saison, und Selina Gasparin ­sichert sich den Startplatz an den Olympischen Spielen.

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«So macht ein Rennen Spass», freut sich Benjamin Weger. «Ich habe mich in der Loipe sehr gut gefühlt und konnte bis zuletzt um jeden Meter fighten.» Dem Obergommer gelingt beim Sprint in Hochfilzen schon der zweite Top-Ten-Platz in dieser Saison. Mit einem Fehler im Liegendschiessen lief der 28-Jährige wie im Einzelrennen in Östersund auf Platz 7.

Weger konnte sich während des Rennens kontinuierlich steigern, auf den letzten 50 Metern liess er sich die beste Zeit notieren. Insgesamt machte Weger auf der letzten Runde zwei Positionen gut.

Er verschaffte sich ­damit auch eine glänzende Ausgangslage für das heutige Verfolgungsrennen. «Hochfilzen war schon immer ein gutes Pflaster für mich» stellte Weger fest. Er war im Tirol schon zweimal im Weltcup auf das Podest gelaufen und im letzten Jahr an der WM Zehnter im Einzelrennen.

Für die weiteren Schweizer gab es derweil keine Weltcuppunkte. Jeremy Finello (49. / 1 Strafrunde) schaffte immerhin die Qualifikation für die Verfolgung. Diese verpassten Mario Dolder (5 Strafrunden), Serafin Wiestner und Martin Jäger (beide 3) indes deutlich.

Der Sieg ging an den Norweger Johannes Thingnes Bö, der Martin Fourcade um 12,1 Sekunden distanzierte. Der Franzose wurde erstmals seit Februar 2015 in einem Sprint geschlagen, obwohl er keinen Fehlschuss zu verzeichnen hatte. «Ich muss zufrieden sein», sagte Fourcade, der in den letzten sechs Jahren den Gesamtweltcup gewonnen hatte und auch nun wieder in Führung liegt. «Heute war halt einer schneller.»

Gasparin schafft Olympiaquali

Selina Gasparin schaffte derweil mit Platz 21 die erforderliche zweite Top-25-Klassierung für die Qualifikation für die Olympischen Spiele in Pyeongchang. Ein besseres Ergebnis verpasste die Olympiasilbermedaillengewinnerin von Sotschi mit zwei Fehlern im Stehendschiessen.

Schuld daran waren unter anderem die schwierigen Wetterverhältnisse mit dichtem Schneetreiben und wechselndem Wind. «Ich hatte keine klare Sicht auf die Scheiben», berichtete die Engadinerin. Bis dahin war Gas­parin im 8. Zwischenrang unterwegs gewesen.

Berner Zeitung

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