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Fast wie im Märchen

Beat Feuz lässt sich in der letzten Abfahrt des Winters als Gewinner feiern, setzt seinem Comeback «das i-Tüpfelchen» auf und nähert sich bis auf 48 Punkte der Kristallkugel.

Sieg! Beat Feuz legte beim Weltcupfinale in St. Moritz die schnellste Fahrt hin und war am Ende acht Hundertstel schneller als der Amerikaner Steven Nyman.
Sieg! Beat Feuz legte beim Weltcupfinale in St. Moritz die schnellste Fahrt hin und war am Ende acht Hundertstel schneller als der Amerikaner Steven Nyman.
Keystone
Es war für den 29-jährigen Emmentaler der erste Sieg seit März 2012: Damals hatte er in Kvitfjell einen Super-G gewonnen. Insgesamt ist es der sechste Weltcupsieg für den Kugelblitz.
Es war für den 29-jährigen Emmentaler der erste Sieg seit März 2012: Damals hatte er in Kvitfjell einen Super-G gewonnen. Insgesamt ist es der sechste Weltcupsieg für den Kugelblitz.
Keystone
Der 33-jährige Fill ist der erste Italiener überhaupt, der in der Königsdisziplin die kleine Kristallkugel gewinnt.
Der 33-jährige Fill ist der erste Italiener überhaupt, der in der Königsdisziplin die kleine Kristallkugel gewinnt.
Keystone
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Die Szenerie auf Salastrains hat etwas Surreales. Beat Feuz strahlt, streckt die Fäuste gen Himmel, wird vom fachkundigen Publikum lautstark gefeiert. Ausgerechnet Feuz, der Comeback-Spezialist, welcher Mitte Januar auf der Lauberhornabfahrt erschienen ist, ohne auch nur einen Tag auf den langen Latten trainiert zu haben. Ausgerechnet Feuz, der Dauerpatient, welcher gar nicht mehr weiss, wie es sich anfühlt, beschwerdefrei Sport zu treiben. Der Emmentaler gewinnt die Finalabfahrt in St. Moritz.

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