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Für Zurbrügg ist die Konkurrenz an den Jugendspielen das grosse Fragezeichen

Der 17-Jährige Sandro Zurbrügg aus Frutigen will bei den Olympischen Jugendspielen in Les Diablerets eine Medaille gewinnen.

Sandro Zurbrügg.
Sandro Zurbrügg.
Swiss Olympic

Wenn am Freitag an den Olympischen Jugendspielen in Les Diablerets die Medaillen im Super-G vergeben werden, möchte Sandro Zurbrügg ein Wort mitreden. Der 17-Jährige aus Frutigen hat sich als einer von drei Schweizer Athleten (plus drei Athletinnen) für die Wettbewerbe Ski alpin qualifiziert.

«Ausschlaggebend waren die guten Leistungen in den ersten Rennen der Saison», sagt der einzige Berner Oberländer. Sechs Rennen zählten zur Selektion, vier kamen in die Wertung. Den Auftakt, einen FIS-Riesenslalom für Junioren im November in Zinal, hat Zurbrügg gewonnen. «Das ist mein bisher grösster Erfolg.»

Nun folgt mit der Teilnahme an den Winterspielen für 15- bis 18-Jährige sein vorläufiger Karrierehöhepunkt. Zurbrügg gilt als Techniker, bevorzugt Slalom und Riesenslalom, ergänzt aber, «der Super-G liegt mir auch nicht schlecht». Primär will er in Les Diablerets seine beste Leistung abliefern. «Wozu dies reicht, ist schwierig abzuschätzen, denn ich kenne die Konkurrenz nicht. In unserem Alter beschränkt man sich vor allem auf die Rennen in der Schweiz.»

Auf diese Saison hin ist Zurbrügg vom regionalen Junior des Berner Oberländer Skiverbandes (BOSV) in das Kader des nationalen Leistungszentrums Mitte (NLZ) berufen worden. Er habe jetzt andere Trainer und sei nicht mehr nur mit Bernern, sondern auch mit Innerschweizern und Zürchern zusammen, erklärt Zurbrügg den Unterschied. Dazu absolviert er das zweite Lehrjahr zum Automobilfachmann in einer Garage in seinem Wohnort Frutigen.

Zurbrügg möchte die Ausbildung trotz der Mehrbelastung durch den Sport ohne zusätzliches Jahr im Sommer 2021 abschliessen. Denn das Talent verfolgt auch sportliche Ambitionen. Der nächste Schritt wäre der Aufstieg ins C-Kader von Swiss-Ski. «Das ist mein Ziel», sagt Zurbrügg und gibt zu: «Im Hinterkopf habe ich schon, später einmal Profi zu werden.» Eine Medaille an den Olympischen Jugendspielen würde da perfekt ins Palmarès passen.

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