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Gegensätzliche Bilder am Chuenisbärgli

Während die Defizite der Schweizer Techniker an den Weltcuprennen in Adelboden in aller Deutlichkeit zutage treten, untermauern die Österreicher ihre Vormachtstellung.

Als erstem Fahrer gelingt Marcel Hirscher in Adelboden der Doppelsieg.
Als erstem Fahrer gelingt Marcel Hirscher in Adelboden der Doppelsieg.
Andreas Blatter
Reto Schmidiger bewahrt Swiss-Ski vor einem Nuller.
Reto Schmidiger bewahrt Swiss-Ski vor einem Nuller.
Andreas Blatter
Reto Schmidiger in Aktion.
Reto Schmidiger in Aktion.
Andreas Blatter
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Die präsidiale Hoffnung bleibt unerfüllt. «Wieder einmal einen Podestplatz» hatte sich Peter Willen, Kopf der Adelbodner Weltcuprennen, an der Verbandspressekonferenz im Oktober von Cheftrainer Osi Inglin gewünscht. Des Schwyzers Replik beschränkte sich auf ein Schmunzeln; er sah davon ab, die für Gelächter sorgende, aber nicht nur aus Jux ausgesprochene Bitte zu kommentieren. Im Zusammenhang mit dem Riesenslalom hatte der Nachfolger Martin Rufeners bereits im Sommer von einer «erheblichen Differenz zwischen unseren Leuten und den Besten» gesprochen, Carlo Janka jedoch ausgeklammert. Der Slalom gilt bei Swiss-Ski seit Jahren als Problemdisziplin. Am Chuenisbärgli bestätigt sich Inglins unausgesprochene Vorahnung. Janka fährt im Riesenslalom als bester Schweizer auf Platz 12, Reto Schmidiger belegt im Slalom Rang 13. Als OK-Präsident Willen seinen Wunsch deponiert hatte, war Jankas Rücken freilich noch in Ordnung gewesen.

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