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Wie die Chinesen Weltklasse-Athleten formen wollen

Wegen Olympia 2022 in Peking baut China ein Nationalteam auf. Der Zeitplan ist ambitiös – das Projekt wirkt ein wenig verrückt.

Philipp Rindlisbacher
Chinesische Schulkinder bewerben 2015 das Skiresort, in dem 2022 die oylmpischen Rennen stattfinden sollen. Foto: Keystone
Chinesische Schulkinder bewerben 2015 das Skiresort, in dem 2022 die oylmpischen Rennen stattfinden sollen. Foto: Keystone

Gefahndet wurde landesweit. In Turnhallen, Internaten, auf Tartanbahnen, aber auch in Klöstern und sogar in einem Shaolin-Tempel. Keiner sollte unterhalb des Radars fliegen. Auch ein Mönch hätte schliesslich das grösste Talent sein können.

Nach dem Olympiadebakel vor zwei Jahren in Pyeongchang mit einer läppischen Goldmedaille blieb in Chinas Wintersport kein Stein auf dem anderen. Vor allem Skifahrer sollten «produziert» werden. Und so gab es Castings, nicht nur im Riesenreich, auch in Kanada, Japan, Deutschland, Italien, in der Schweiz. Gesucht: China’s next Skistar.

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