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Grünes Licht für Beat Feuz

Das Knie hält, der Emmentaler kann morgen bei der Abfahrt in Lake Louise (Ka) starten und gibt damit nach 20 Monaten sein Comeback.

Beat Feuz über sein Knie: «Wenn ich gut zentral über dem Ski stehe, ist es okay.»
Beat Feuz über sein Knie: «Wenn ich gut zentral über dem Ski stehe, ist es okay.»
Keystone

«Ich bin am Samstag am Start.» Es war Beat Feuz anzusehen, wie gerne er diesen Satz nach dem Abschlusstraining zur Abfahrt von Lake Louise sagte. Das nach einer schweren Entzündung mehrfach operierte linke Knie hielt dem Belastungstest stand, und die Schmerzen waren deutlich geringer als noch am Mittwoch nach dem ersten Training. «Aber die Strecke war wegen der tiefen Wolken auch verkürzt», sagte Feuz, «das machte sich sicher positiv bemerkbar.»

Feuz ging diesmal allerdings auch ein bisschen näher ans Limit, ehe er im unteren Teil zurücksteckte: «Die Athleten, die dort nach dem ausgefallenen zweiten Training frei gefahren sind, haben gesagt, dass es sehr schlagig ist.» Also nahm er Tempo heraus, dennoch reichte es zum 10. Platz nach den besten 30 Fahrern. Der Rückstand auf Aksel Svindal, den Schnellsten, betrug nur acht Zehntelsekunden.

Am Freitagmorgen hatte sein Knie noch heftig geschmerzt, während des Trainings habe er es dann deutlich weniger gespürt. «Wenn ich gut zentral über dem Ski stehe, ist es okay, sobald ich aber nur ein bisschen in Rücklage gerate, wird der Knorpel sofort strapaziert», sagte Feuz. Durch die Verkürzung fehlte die erste Kurve, die Feuz im ersten Training verpasst hatte, wodurch sein Knie erneut gereizt wurde. «Diese Kurve hat mir nicht gefehlt», sagte Feuz lachend, «die bekomme ich schon in den Griff.»

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