Zum Hauptinhalt springen

«Ich muss täglich Medikamente einnehmen»

Lindsey Vonn leidet an Depressionen. In einem Interview mit dem deutschen Nachrichtenmagazin «Focus» spricht der US-Skistar über seine Krankheit.

Abschied von der Gehilfe: Lindsay Vonn mit Krücken an der Red Dress Collection in New York.
Abschied von der Gehilfe: Lindsay Vonn mit Krücken an der Red Dress Collection in New York.
Keystone
Erfreut wäre anders: Vonn an einer Pressekonferenz am 10. Januar in Vancouver. Nach einem erneuten Kreuzbandriss gab Vonn bekannt, dass sie nicht an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teilnehmen wird.
Erfreut wäre anders: Vonn an einer Pressekonferenz am 10. Januar in Vancouver. Nach einem erneuten Kreuzbandriss gab Vonn bekannt, dass sie nicht an den Olympischen Winterspielen in Sotschi teilnehmen wird.
Keystone
Nur nett grinsen ist nicht: «Wir sind ziemlich kompetitiv in allem, was wir machen: Tennis, Pingpong, wer früher aufwacht. Ich verliere meistens, aber ich versuchs! Er ist immer schneller beim Auto als ich.»
Nur nett grinsen ist nicht: «Wir sind ziemlich kompetitiv in allem, was wir machen: Tennis, Pingpong, wer früher aufwacht. Ich verliere meistens, aber ich versuchs! Er ist immer schneller beim Auto als ich.»
Keystone
1 / 6

Wegen ihrer chronischen Depressionen habe sie manchmal «gute und dann wieder schlechte Tage», erklärte die lange Zeit verletzt gewesene Skirennfahrerin, die im Weltcup in Lake Louise ihr Comeback geben wird.

Manchmal löse ein sehr hartes Training diese Depressionen aus. «Wenn ich körperlich besonders ausgelaugt und erschöpft bin, können sich die Leere und die Traurigkeit in mir ausbreiten. Aber die Medikamente fangen einiges ab.» Sie könne nur jeden ermutigen, der unter Ähnlichem leide, sich einem Arzt anzuvertrauen. «Depressionen zu haben, ist kein Stigma. Sie lassen sich behandeln. Niemand sollte sich dafür schämen müssen.»

Im Interview erzählte Vonn vom gemeinsamen Training mit Golfstar Tiger Woods und privaten sportlichen Duellen mit ihrem Freund, es soll aber nicht der einzige Wettstreit mit einem Mann bleiben. Sobald sie wieder in Topform sei, wolle sie das Ziel weiterverfolgen, in einem Skirennen der Herren antreten zu dürfen. «Ich gehe davon aus, dass ich unter die Top Ten ins Ziel komme», ist sie überzeugt.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch