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Nur Österreich besser als die Schweiz

Die Schweizer Equipe verpasst am Weltcup-Finale in Schladming den Sieg im Team-Wettbewerb nur ganz knapp. Damit festigt Swiss-Ski den dritten Platz in der Nationenwertung.

Mit dem Team auf dem Podest: Die Innerschweizerin Wendy Holdener.
Mit dem Team auf dem Podest: Die Innerschweizerin Wendy Holdener.
Keystone

Zum zweiten Mal nach 2010 erreichte die Schweizer Equipe in einem Team-Wettkampf innerhalb des Weltcups den Final, doch zum Sieg reichte es auch diesmal nicht. Vor zwei Jahren zogen die Schweizer gegen Tschechien den Kürzeren, nun unterlagen sie im Final den Österreichern, die von den bisher sechs Team-Events drei für sich entschieden haben.

Wichtig war das Abschneiden der Swiss-Ski-Equipe vor allem für die Nationenwertung, in der die Schweiz hinter Österreich und Italien den 3. Platz gefestigt hat und sich von den viertplatzierten USA etwas absetzen konnte. Stärkste Kraft im Schweizer Team war die Innerschweizerin Wendy Holdener, die einen perfekten Tag erwischte und ihre drei Läufe alle gewann. Sie und der Innerschweizer Markus Vogel brachten die Schweiz in den Final. Denn sowohl im Viertelfinal gegen Deutschland als auch im Halbfinal gegen Schweden kam die Schweiz nur dank den schnellen Laufzeiten von Holdener und Vogel eine Runde weiter. Bei Gleichstand entschieden jeweils die besten Laufzeiten pro Nation und Geschlecht.

Im Final gegen Österreich war entscheidend, dass Vogel sein Duell gegen Marcel Mathis verlor. Silvan Zurbriggen und Lara Gut, die jeweils auf dem bedeutend langsameren der beiden Kurse eingesetzt worden waren, konnten keinen Punkt verbuchen. Lara Gut trat zum Final gar nicht mehr an, nachdem beim Einfahren Rückenbeschwerden aufgetreten waren.

Schladming (Ö). Weltcup-Team-Wettkampf (Parallelrennen): 1. Österreich. 2. Schweiz. 3. Schweden. 4. USA. 5. Tschechien, Frankreich, Deutschland und Italien. 9. Norwegen.

Final: Österreich s. Schweiz 3:1. Eva-Maria Brem u. Wendy Holdener. Marcel Mathis s. Markus Vogel. Michaela Kirchgasser s. Gut (wegen Rückenproblemen nicht gestartet). Philipp Schörghofer s. Silvan Zurbriggen.

3./4. Platz: Schweden s. USA 3:1. Therese Borssen s. Resi Stiegler. André Myhrer s. Tim Jitloff. Frida Hansdotter u. Julia Mancuso. Mattias Hargin s. Nolan Kasper.

Halbfinals: Österreich s. USA 2:2. Brem u. Mancuso. Mathis u. Kasper. Kirchgasser s. Stiegler. Schörghofer s. Jitloff. - Schweiz s. Schweden 2:2. Gut u. Borssen. Zurbriggen u. Myhrer. Holdener s. Hansdotter. Vogel s. Hargin. - Bei Gleichstand entschieden die besten Laufzeiten pro Nation und Geschlecht.

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