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Schweiz verpasst am Team-Event das Podest knapp

Im Kampf um Bronze unterliegen die Schweizer den Schweden. Gold geht in der jungen WM-Disziplin an Frankreich.

Leise Enttäuschung: Die Schweiz zeigt einen starken Team-Event. Aber der Halbfinal gegen die Slowakei geht verloren. Es bleibt der Kampf um Bronze.
Leise Enttäuschung: Die Schweiz zeigt einen starken Team-Event. Aber der Halbfinal gegen die Slowakei geht verloren. Es bleibt der Kampf um Bronze.
Jean-Christophe Bott, Ex-Press
Bronze-Kampf gegen Schweden: Die Skandinavier lassen den Schweizern im kleinen Final keine Chance. Die Schweiz muss sich mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben.
Bronze-Kampf gegen Schweden: Die Skandinavier lassen den Schweizern im kleinen Final keine Chance. Die Schweiz muss sich mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben.
Jean-Christophe Bott, Ex-Press
Gold geht verdient an die Franzosen. Sie setzen sich im Final   dank den besseren Zeiten gegen die Slowakei durch.
Gold geht verdient an die Franzosen. Sie setzen sich im Final dank den besseren Zeiten gegen die Slowakei durch.
Julian Finney/Getty Images
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Das Quartett von Swiss-Ski verlor das Duell um Platz 3 gegen Schweden 1:3 und wurde Vierte. Zuvor war die Schweiz in den Halbfinals an der Slowakei gescheitert.

Überragender Mann im Schweizer Team war Reto Schmidiger, der alle seine vier Duelle gewann. Wendy Holdener und Camille Rast verloren hingegen sowohl im Halbfinal als auch im Kampf um Bronze ihre Läufe. Auch Kombinations-Weltmeister Luca Aerni bezog im Duell um Platz 3 eine Niederlage.

Schon vor zwei Jahren an den Titelkämpfen in Vail/Beaver Creek hatte die Schweiz den undankbaren 4. Platz belegt. Im Rahmen des Weltcups war Swiss-Ski im Mannschafts-Wettkampf zuletzt dreimal in Folge siegreich geblieben, doch bei Weltmeisterschaften bleibt es nun bei der Bronzemedaille, welche 2007 in Are resultierte. Im kommenden Winter wird der Team-Wettkampf erstmals auch an den Olympischen Spielen ausgetragen.

Frühes Aus des Titelverteidigers, überraschender Finalist

Gold ging an Frankreich, das im Final die Slowakei bezwang und nach 2011 zum zweiten Mal Gold im Mannschafts-Wettkampf gewann. Die Entscheidung war denkbar knapp. Mathieu Faivre schlug Matej Falat um vier Hundertstel, weshalb die grossartigen Leistungen der beiden slowakischen Frauen nicht mit Gold belohnt wurden. Petra Vlhova und Veronika Velez Zuzulova hatten bis und mit dem Final kein einziges Duell verloren. Neben Faivre standen Alexis Pinturault, Tessa Worley und Adeline Baud Mugnier in der siegreichen französischen Equipe.

Der erste Achtelfinal hatte gleich mit einer Überraschung begonnen. Der Belgier Dries van den Broecke schlug Marcel Hirscher im direkten Duell. Da aber Hirschers Teamkollegen alle gewannen, kam Österreich dennoch weiter. In den Viertelfinals bezog Hirscher gegen den Schweden André Myhrer die nächste Niederlage, diesmal mit Konsequenzen. Titelverteidiger Osterreich schied aus.

SDA/jduc

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