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Simon Ammann fliegt knapp am Sieg vorbei

Ausgezeichnete Spätform beim Schweizer Skispringer. Simon Ammann erreichte beim Springen von Planica einen hervorragenden zweiten Rang. Am Schluss war er nur am Lokalmatador gescheitert.

Freute sich über die 65. Podestplatzierung: Simon Ammann.
Freute sich über die 65. Podestplatzierung: Simon Ammann.
Keystone

Simon Ammann verpasst ersten Sieg seit einem Jahr nur knapp. Schon im ersten Durchgang zeigte Simon Ammann eine ausgezeichnete Leistung. Mit einer Weite von 212 m sprang der Toggenburger auf den 4. Platz, wobei Martin Koch (2.), Daiki Ito (3.) und Ammann nur durch einen Punkt getrennt wurden.

Im zweiten Durchgang gelang Simon Ammann mit 222 m der weiteste Sprung. Er überholte Ito und Koch, kam aber nicht mehr an Robert Kranjec heran, der im ersten Durchgang mit 227,5 m die grösste Weite des Tages gestanden hatte.

Obwohl es ihm nicht zum Sieg reichte, freute sich Simon Ammann riesig über den 65. Podestplatz seiner Karriere. Dank seiner ausgezeichneten Spätform gehört der Schweizer, der zum zehnten Mal in Planica antrat, auch am Sonntag beim letzten Springen der Saison nochmals zum engsten Favoritenkreis.

Heimsieg für Kranjec

20'000 Zuschauer bejubelten einen Heimsieg. Robert Kranjec, der Skiflug-Weltmeister von Vikersund, siegte erstmals auf seiner Heimschanze. Der 30-jährige Slowene gewann zum vierten Mal ein Weltcupspringen, zum dritten Mal triumphierte er auf einer Skiflugschanze.

Schon vor dem letzten Springen fiel die Entscheidung im Weltcup. Der Norweger Anders Bardal musste sich zwar mit Platz 12 bescheiden, weil der Österreicher Gregor Schlierenzauer aber nur Fünfter wurde, kann Bardal am Sonntag nicht mehr eingeholt werden. Sein Vorsprung beträgt vor dem Schlussspringen genau 100 Punkte. Weil aber nur noch 30 Springer zugelassen werden, hat Bardel einen Punkt bereits auf sicher. Und Schlierenzauer könnte mit einem Sieg maximal noch 100 Zähler dazugewinnen.

si/kpn

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