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Paris siegt hauchdünn – Feuz verpasst Podest

Dominik Paris erringt zum zweiten Mal nach 2012 den Sieg in der Weltcup-Abfahrt von Bormio. Aksel Svindal und Kjetil Jansrud komplettieren das Podest, Beat Feuz wird Vierter.

Dominik Paris hat in Bormio Grund zur Freude. Er setzt sich mit vier Hundertsteln Vorsprung vor Aksel Svindal in der Abfahrt durch. (Donnerstag, 28. Dezember)
Dominik Paris hat in Bormio Grund zur Freude. Er setzt sich mit vier Hundertsteln Vorsprung vor Aksel Svindal in der Abfahrt durch. (Donnerstag, 28. Dezember)
Alessandro Trovati, Keystone
Beat Feuz hat mit der Pista Stelvio noch wenig Erfahrung. In der diesjährigen Abfahrt kann er erstmals das Rennen von A bis Z fahren und belegt den guten vierten Rang.
Beat Feuz hat mit der Pista Stelvio noch wenig Erfahrung. In der diesjährigen Abfahrt kann er erstmals das Rennen von A bis Z fahren und belegt den guten vierten Rang.
Marco Trovati, Keystone
Ein weniger gutes Ende muss Travis Ganong aus den USA erleben. Er stürzt und zieht sich eine Verletzung am Knie zu.
Ein weniger gutes Ende muss Travis Ganong aus den USA erleben. Er stürzt und zieht sich eine Verletzung am Knie zu.
Marco Trovati, Keystone
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Aksel Lund Svindal schien auf dem Weg zu seinem dritten Abfahrtssieg in Folge. Der Norweger lag - wie schon zuletzt in Val Gardena - vor seinem Landsmann Kjetil Jansrud, als Dominik Paris mit Nummer 11 ins Rennen ging. Bei der letzten Zwischenzeit lag der Italiener noch knapp hinter dem Norweger, doch auf den letzten Metern erfolgte der Umschwung; Paris war im Ziel vier Hundertstelsekunden schneller.

Paris, letzten Winter Gewinner der Abfahrten in Kitzbühel und Aspen, feierte seinen insgesamt neunten Weltcupsieg, den achten in der Abfahrt. Im Dezember 2012 hatte der 28-jährige Südtiroler seinen Erfolg in Bormio noch mit dem zeitgleichen Österreicher Hannes Reichelt teilen müssen. In diesem Winter war Paris noch nicht über Rang 5 hinaus gekommen.

Steigerung bei Feuz

Abfahrts-Weltmeister Beat Feuz gelang gegenüber dem Training eine markante Steigerung auf einer Strecke, die er erst zum zweiten Mal rennmässig befuhr. 2011 war der Emmentaler auf der Piste Stelvio früh gestürzt. Als Vierter und bester Schweizer verpasste er die Top 3 um 14 Hundertstel. "Das war keine schlechte Fahrt. Aber wenn man so nahe am Podest dran ist, fuchst das schon etwas", bekannte Feuz hinterher.

Auch Küng in den Top 10

Einen Schritt in die richtige Richtung tat auch Patrick Küng, der Abfahrts-Weltmeister von 2015. Der Glarner, der zuletzt mit Abstimmungsproblemen konfrontiert war, erreichte als Neunter zum zweiten Mal in diesem Winter eine Platzierung in den Top 15.

Bormio (ITA). Weltcup-Abfahrt der Männer: 1. Dominik Paris (ITA) 1:56,95. 2. Aksel Lund Svindal (NOR) 0,04 zurück. 3. Kjetil Jansrud (NOR) 0,17. 4. Beat Feuz (SUI) 0,31. 5. Hannes Reichelt (AUT) 0,39. 6. Matthias Mayer (AUT) 0,61. 7. Adrien Théaux (FRA) 0,85. 8. Max Franz (AUT) 0,88. 9. Patrick Küng (SUI) 1,03. 10. Aleksander Kilde (NOR) und Manuel Osborne-Paradis (CAN), je 1,12.

Ferner: 13. Peter Fill (ITA) 1,29. 14. Mauro Caviezel (SUI) 1,31. 19. Marc Gisin (SUI) 1,83. 20. Gian Luca Barandun (SUI) 1,87. 21. Urs Kryenbühl (SUI) 1,99. 26. Gilles Roulin (SUI) 2,22. 40. Nils Mani (SUI) 3,01. 43. Stefan Rogentin (SUI) 3,29. 45. Ralph Weber (SUI) 3,41. - 72Fahrer gestartet, 67 klassiert. - Ausgeschieden u.a.: Travis Ganong (USA).

Männer. Gesamtwertung (nach 14 von 37 Rennen): 1. Marcel Hirscher (AUT) 534. 2. Henrik Kristoffersen (NOR) 505. 3. Aksel Lund Svindal (NOR) 454. 4. Kjetil Jansrud (NOR) 405. 5. Beat Feuz (SUI) 316. 6. Max Franz (AUT) 303. Ferner: 20. Luca Aerni (SUI) 158. 21. Justin Murisier (SUI) 155. 26. Loïc Meillard (SUI) 135. 28. Mauro Caviezel (SUI) 111. 29. Gilles Roulin (SUI) 106.

Abfahrt (nach 4 von 9 Rennen): 1. Svindal 340. 2. Feuz 262. 3. Jansrud 209. 4. Dominik Paris (ITA) 200. 5. Matthias Mayer (AUT) 156. 6. Franz 131. Ferner: 11. Caviezel 96. 14. Roulin 80. 22. Patrick Küng (SUI) 49. 27. Gian Luca Barandun (SUI) 22.

Nationen (nach 27 von 77 Wertungen): 1. Österreich 3866. 2. Schweiz 2945. 3. Norwegen 2543. 4. Italien 2345. 5. Deutschland 1670. 6. Frankreich 1611. Ferner: 10. Liechtenstein 374.

SDA/var

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