Zum Hauptinhalt springen

Schlechte Leistung des SC Langenthal

Der SC Langenthal verliert zum zweiten Mal in dieser Spielzeit eine Partie gegen ein Farmteam. Beim Heimspiel gegen die GCK Lions steht es letztlich 1:3.

Langenthals Torhüter Philip Wüthrich wurde dreimal bezwungen.
Langenthals Torhüter Philip Wüthrich wurde dreimal bezwungen.
Daniel Teuscher

Die Cupniederlage gegen die EV Zug Academy bleibt kein einmaliger Ausrutscher. Am Dienstagabend agiert der SC Langenthal ein zweites Mal fahrlässig gegen ein Farmteam und wird dafür bestraft. Letztlich steht ein 1:3 zu Buche das aus Zürcher Sicht keineswegs unverdient ist, aus Langenthaler Sicht aber eine Bestätigung für jene Zuschauer ist die daheim geblieben sind.

Nur 1097 Personen verfolgten das Spiel vor Ort. Arrogant sei derweil nicht unbedingt das richtige Adjektiv für die eigene Leistung fanden Nico Dünner und Philipp Rytz, wahrlich ungenügend sei diese dennoch. Dabei war der Untergang des SC Langenthal zu Beginn noch gar nicht zu erahnen, dann aber eine Folge der schlechten Leistung. Die Einstellung des Teams von Per Hånberg liess phasenweise zu wünschen übrig.

Starke Torhüter

Noch im ersten Drittel zeigte Gelb-Blau eine energische Leistung. Die Spieler versuchten den Druck auf den Gegner hoch zu halten, griff fast ununterbrochen an. Wolfgang Zürrer, Keeper der Zürcher und bester Spieler des Abends, wusste Tore aber auch in brenzligen Situationen zu verhindern.

Einzig Dario Kummer konnte ihn im Startdrittel dennoch bezwingen, als er einen Konter, eingeleitet von Philipp Rytz und Nico Dünner, mit einem Direktschuss erfolgreich abschloss. Kummer, Dünner und Flurin Randegger waren jene wenigen Feldspieler, die eine zufriedenstellende Leistung zeigten.

Im zweiten Abschnitt liess der SC Langenthal dann die Zügel schleifen und agierte nicht mehr mit der gleichen Konsequenz wie noch im ersten Drittel. Trainer Hånberg sollte nach dem Spiel toben er habe seine Mannschaft gar nicht mehr wiedererkannt. Hätte der eingesetzte Ersatztorhüter Philipp Wüthrich nicht auch noch einen herausragenden Match gespielt, so hätte der SCL eine noch schmerzlichere Ohrfeige kassiert.

Zu lieb seien Trainer und Führungsspieler in dieser Situation aber nicht unbedingt gewesen, sagte derweil Philipp Rytz, wahrlich aber seien jene Akteure in solchen Situationen gefordert. «Schönreden können wir heute nichts», so der Verteidiger. Immerhin versuchten die Langenthaler zuletzt das Ruder umzureissen, die Lions aber liessen sich von den aufbäumenden Langenthalern nicht einschüchtern. «Das ist nicht nur nicht gut, das ist wirklich schlecht», quittierte Per Hånberg letztlich die Leistung seiner Mannschaft.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch