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«St. Moritz bringt dem Bobsport nichts mehr»

Ein Bild aus goldenen Zeiten: Ekkehard Fasser und sein Viererbob an den Olympischen Winterspielen 1988. Foto: Bob Thomas (Getty)

Der Bob-Weltcup beginnt diese Woche erstmals ohne einen erfahrenen Schweizer Piloten, nachdem auch Clemens Bracher zurückgetreten ist. Was ist falsch gelaufen in der einst grossen Bobnation?

Die Serie ist schon abgerissen. 2018 erlebte der Schweizer Bob in Südkorea seine schwächsten Olympischen Spiele, und die Perspektiven sind schlecht. Warum dieser Absturz?

Können Sie konkreter werden?

Der 72-jährige Olympiasieger und 7-fache Weltmeister Erich Schärer verfolgt die Bobszene noch immer engagiert und kritisch.

Wahrscheinlich, weil eseine Naturbahn ist?

Was war zu Ihrer Zeit anders?

Wo trainieren die besten Schweizer jetzt?

«Wir vom Bobclub Zürichsee haben etwa 250 WM-, EM- und SM-Medaillen. Und was haben sie? Nichts.»

Welches?

Wie erklären Sie sich das?

Sie haben auch den Monobob propagiert, der bei den Frauen 2022 in Peking zur ­olympischen Disziplin wird.

Welche?

Dieses Projekt dürfte auch nicht gerade günstig sein.

«Wahrscheinlich bin ich ein Idiot. Aber einer muss die Leute wachrütteln.»

Welche Rolle spielt der Verband in dieser Krise? Präsident Jürg Möckli erzählte vor drei Jahren, er wolle den Nachwuchs fördern und Bob neuen Glanz verleihen. Davon ist wenig zu sehen.

Welche Prognose stellen Sie dem Schweizer Bobsport? Sind die Olympischen Spiele 2022 noch zu retten?

Sie engagieren sich seit ­Jahrzehnten für den Bobsport. Die aktuelle Situation muss für Sie frustrierend sein?