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Sweet Home: Schöner wohnenStellen Sie Ihr Fernsehprogramm um!

Ob Netflix oder Formel 1, jeder hat seine Lieblinge auf dem Bildschirm. Aber steht dieser auch am richtigen Ort?

Fernseher bestechen nicht gerade mit Schönheit. Und doch stehen Sie in den meisten Wohnungen ziemlich zentral. Nur wenige haben ein sogenanntes Fernsehzimmer, oft sind die Bildschirme gross und mitten im Wohnzimmer. Doch man kann dieses nicht ganz einfache Wohnproblem stilvoll lösen. Diese Beispiele regen dazu an: Hier hat der Fernseher an der Wand beispielsweise ein Spiegelbild bekommen – mit einem Schrank, der genau gleich gross ist. Zusammen geben Sie ein gutes und gar attraktives Paar ab. Foto und Schrank: Gejst

Als Wandbild

Bildschirm an der Wand: Dank dem richtigen Styling wirkt auch ein grosser Fernseher nebensächlich. Foto über: Historiska Hem Immobilien
Bildschirm an der Wand: Dank dem richtigen Styling wirkt auch ein grosser Fernseher nebensächlich. Foto über: Historiska Hem Immobilien

Ein Fernseher an der Wand ist eine Art Bild, auch wenn dieses bei ausgeschaltenem Gerät leer ist. In diesem Beispiel wird der Fernseher als eine Art Skizze oder Entwurf wahrgenommen. Unterstützt wird diese Anmutung mit den Bücherstapeln, dem Hocker und der Zeichnung, die an der anderen Wand hängt. Dass der Bücherstapel dabei geschickt und nonchalant die Steckdose versteckt, ist sozusagen der Bonus dieser Idee.

Im Kinodunkeln

Kuschelig und dramatisch: Dunkles Wohnzimmer mit einem ins Regal eingefügten Fernseher. Foto über: Découvrir l'endroit du décor, Quelle: Wrede Immobilien
Kuschelig und dramatisch: Dunkles Wohnzimmer mit einem ins Regal eingefügten Fernseher. Foto über: Découvrir l'endroit du décor, Quelle: Wrede Immobilien

Wir alle kennen den Zauber, den ein dunkles Kino vermittelt. Man sitzt dort in einem grossen schwarzen Raum und wird in eine andere Welt entführt. Auch das Gefühl, das man hat, wenn man aus dem Kinodunkeln nach draussen geht, ist stark. Für einen Moment wirkt die richtige Welt wie eine Parallelwelt und man lebt noch ganz in dem eben gesehenen Film weiter. Ein wenig von diesem Kinozauber kann man mit einer dunklen Wandfarbe auch daheim umsetzen. Ein dunkles Wohnzimmer vermittelt viel Gemütlichkeit, Eleganz und ist ideal, um fernzusehen. Der Fernseher ist hier zudem noch in ein Regal eingefügt und fügt sich somit schön und dezent in die Einrichtung ein.

Auf der Galerie

Schmal aber oho: Simsartige Regale sind ein guter Ort für Fernseher. Foto über: Remodelista, Quelle: Farrow and Ball
Schmal aber oho: Simsartige Regale sind ein guter Ort für Fernseher. Foto über: Remodelista, Quelle: Farrow and Ball

Flache Bildschirme brauchen nicht viel Standfläche und passen so auch auf schmale und simsartige Regale. In Altbauwohnungen sind solche Regale oft bereits Teil der Innenausstattung. Aber wie ich Ihnen gestern gezeigt habe, kann man solch schmale Wandregale in jeden Raum integrieren. Gerade für den Bildschirm ist dies eine gute Idee.

Flexibel bleiben

Auf eleganten Beinen: Ein Fernseher, so chic wie ein Möbel. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home
Auf eleganten Beinen: Ein Fernseher, so chic wie ein Möbel. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Nicht immer ist der Fernseher ein Fremdkörper im Haus. Der «Samsung Serif», den wir in Tine Fleischers Wohnung gesehen haben, ist ein solches Beispiel. Der Fernseher wurde als eine Art Möbelstück konzipiert. So versteht er sich bestens mit anderen Möbeln und den vielen hübschen Wohnaccessoires. Auch lässt er sich einfach dort platzieren, wo man gerade fernsehen möchte.

Hinter dem Bild

Kunst und TV: Ein Bild vor dem Bildschirm für die Zeiten, an denen der Fernseher nicht gebraucht wird. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home
Kunst und TV: Ein Bild vor dem Bildschirm für die Zeiten, an denen der Fernseher nicht gebraucht wird. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Nein, hier sieht man keinen Fernseher. Das ist auch die Absicht hinter dieser cleveren Versteckidee. Der grosse Fernseher im Wohnzimmer des berühmten Foodscouts Richard Kägi steckt nämlich hinter einem grossen gelben Gemälde. Dieses wird auf den Boden gestellt, wenn der TV in Aktion tritt.

Im Bilderwald

Bildschirm im Bilderwald: Eine Bilderwand hilft, den Fernseher weniger wichtig aussehen zu lassen. Foto über: Historiska Hem Immobilien
Bildschirm im Bilderwald: Eine Bilderwand hilft, den Fernseher weniger wichtig aussehen zu lassen. Foto über: Historiska Hem Immobilien

Bei diesem Beispiel nimmt man vor lauter Bildern den Bildschirm und andere technische Geräte kaum wahr. Nach diesem Prinzip habe auch ich unseren Fernseher getarnt. Sehen Sie selbst bei mir auf Instagram. Sie können mir auch gerne folgen, wenn Sie ein wenig hinter die Kulissen des Sweet Home Blogs schauen möchten. Auch freue ich mich auf Ihre Ideen und Fragen bezüglich der Platzierung des Fernsehers.

Damit ein interessanter Austausch auf Sweet Home stattfinden kann, gibt es neu den Sweet Home Leserbriefkasten, im Infokästchen unten. Hier können Sie Fragen stellen, Fotobeispiele schicken, Anmerkungen zum Blog machen. Ich werde Ihre Anliegen beantworten und die für alle Leser interessanten Antworten im Leserbriefkasten veröffentlichen.

Very chic!

Elegante Lösung: Der Fernseher steckt hier hinter dem Paravent. Foto: @phoebus_interiors_zurich
Elegante Lösung: Der Fernseher steckt hier hinter dem Paravent. Foto: @phoebus_interiors_zurich

Ich bin schon oft auf diesem Sofa von meinem Freund, dem Interiordesigner Toby Alleyne-Gee, gesessen und habe den Fernseher noch nie gesehen. Es ist eine wahre Kunst, chic und elegant zu wohnen, nichts zu sehen, was man nicht immer sehen willund doch ganz gemütlich in Netflixserien tauchen zu können, wann immer einem danach ist.

Clevere Tarnung

Wo ist hier der Bildschirm? Dank dunkler Leinwand wird der TV attraktiv und diskret. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home
Wo ist hier der Bildschirm? Dank dunkler Leinwand wird der TV attraktiv und diskret. Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

Streng und schlau ist die Dekorationsgestalterin Caroline Feuz mit dem Problem Fernseher umgegangen. Sie hat ihn nicht versteckt, sondern gut getarnt. Dafür hat sie ihm eine grosse, dunkel bemalte Leinwand zur Seite gestellt!

Gross und unsichtbar

Perfekt platziert: Gross, schwarz, mittendrin und nicht sichtbar – das kann nur ein Profi! Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home
Perfekt platziert: Gross, schwarz, mittendrin und nicht sichtbar das kann nur ein Profi! Foto: Rita Palanikumar für Sweet Home

In der glamourösen, aber entspannten Wohnung des Interiordesigners Dominique Brunner hat es mehrere grosse Bildschirme, wirklich grosse! Doch man nimmt sie überhaupt nicht wahr. Wie der Hausherr bei unserem Besuch für die Homestory in diesem Juni verriet, schaut er gerne fern. Aber wie jeder Ästhet, will auch er die grossen schwarzen Bildschirme möglichst nicht sehen. So hat er sie so geschickt platziert, dass sie zwar durchaus zugänglich, aber nicht wahrnehmbar sind.