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Bildstrecke: Nobelpreisträger der letzten Jahre

Heute wird wieder der Literaturnobelpreis vergeben – aber Prognosen lassen sich kaum stellen. Denn niemand weiss, welchen Zwängen sich die Nobel-Jury beugen wird.

2009 -– Herta Mueller. Begründung der Jury: «Herta Müller hat mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit gezeichnet.»
2009 -– Herta Mueller. Begründung der Jury: «Herta Müller hat mittels Verdichtung der Poesie und Sachlichkeit der Prosa Landschaften der Heimatlosigkeit gezeichnet.»
Keystone
2008 -– Jean-Marie Gustave Le Clézio. Begründung der Jury: «Ein Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, dem Erforscher einer Menschlichkeit ausserhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation.»
2008 -– Jean-Marie Gustave Le Clézio. Begründung der Jury: «Ein Verfasser des Aufbruchs, des poetischen Abenteuers und der sinnlichen Ekstase, dem Erforscher einer Menschlichkeit ausserhalb und unterhalb der herrschenden Zivilisation.»
Keystone
1998 – José Saramago (Portugal). Begründung der Jury: «Für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die trügerische Wirklichkeit fassen lassen.» (Quelle der Begründungen: Wikipedia)
1998 – José Saramago (Portugal). Begründung der Jury: «Für sein Werk, dessen Parabeln die Menschen die trügerische Wirklichkeit fassen lassen.» (Quelle der Begründungen: Wikipedia)
Keystone
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Vielleicht konnte sich der Erfinder des Dynamits einfach nicht vorstellen, welche Sprengkraft Worte beziehungsweise deren Interpretation haben können. In seinem Testament verfügte er, dass sein Literatur-Preis demjenigen zuzusprechen sei, «der in der Literatur das Vorzüglichste in idealer Richtung geschaffen hat». Dass das Werk der Menschheit den «grössten Nutzen» erwiesen haben müsse, unabhängig von der Nationalität des Autors.

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