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Bildstrecke: Westerwelles Polit-Karriere

Der scheidende FDP-Chef Guido Westerwelle ist als gewandter Redner bekannt – als Oppositionspolitiker, aber auch als Aussenminister. Aussprüche des scharfzüngigen Politikers im Überblick.

Unter Druck: Westerwelle beim  traditionellen Dreikönigstreffen der FDP. (6. Januar 2011)
Unter Druck: Westerwelle beim traditionellen Dreikönigstreffen der FDP. (6. Januar 2011)
Keystone
FDP-Bundesparteitag: Westerwelle posiert vor einem Werbeplakat mit einer Karikatur seiner selbst. (16. Mai 2009)
FDP-Bundesparteitag: Westerwelle posiert vor einem Werbeplakat mit einer Karikatur seiner selbst. (16. Mai 2009)
Keystone
Engagiert: Als Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen hält Westerwelle 1986 ein Plädoyer für ein Moratorium bei der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf. (24. Mai 1986)
Engagiert: Als Bundesvorsitzender der Jungen Liberalen hält Westerwelle 1986 ein Plädoyer für ein Moratorium bei der Wiederaufbereitungsanlage Wackersdorf. (24. Mai 1986)
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Sprüche aus der Zeit als Minister

Am 3. April 2011 in seiner Ankündigung, das Amt des Bundesvorsitzenden abzugeben: «Es ist die richtige Entscheidung, jetzt auch für einen Generationswechsel in der FDP mit einem Neuanfang zu sorgen.»

Am 27. März 2011 als Reaktion auf das enttäuschende Abschneiden der Liberalen bei den Landtagswahlen in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz: «Wir haben verstanden.»

Am 6. Januar 2011 beim Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Wir Liberale werden kämpfen, ich werde kämpfen.»

Am 12. Dezember 2010 im ZDF zu Rücktrittsforderungen wegen der schlechten Umfragewerte der FDP: «Ich bin keiner, der bei Sturm von Deck geht.»

Am 29. November 2010 in Berlin über den Bruch der schwarz-grünen Koalition in Hamburg: «Schwarz und Grün passt so gut zusammen wie Lakritze und Spinat.»

Am 4. August 2010 in Berlin, nachdem er erstmals die Kabinettssitzung geleitet hatte, zur Frage, ob er am Platz der Kanzlerin gesessen habe: «Ich sass geografisch an der selben Stelle.»

Auf dem FDP-Parteitag in Siegen am 14. März 2010 als Reaktion auf Kritik an seiner Person: «Ihr kauft mir den Schneid nicht ab.»

Am 11. Februar 2010 in einem Beitrag für «Die Welt» zur Hartz-IV-Debatte: «Wer dem Volk anstrengungslosen Wohlstand verspricht, lädt zu spätrömischer Dekadenz ein.»

Mit diesen Worten lehnte Westerwelle am 28. September 2009 in Berlin die Bitte eines britischen Journalisten ab, eine Frage auf Englisch zu beantworten: «Das ist Deutschland hier.»

Sprüche aus der Zeit als Oppositionspolitiker

Am 13. Januar 2009 in Berlin zum Konjunkturpaket II: «Das ist eine Currywurst mit Mayo ohne Pommes.»

Zum damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder in der «Berliner Runde» von ARD und ZDF am 18. September 2005: «Ich bin jünger als Sie – aber nicht blöder.»

Am 25. Februar 2004 beim politischen Aschermittwoch in Passau: «Mit einer Staatsquote von mehr als 50 Prozent ist Deutschland inzwischen dem Kommunismus näher als der Marktwirtschaft.»

Am 13. Februar 2002 beim politischen Aschermittwoch der Liberalen in Passau «Das rot-grüne Kabinett widerspricht allen Lehrsätzen der Mathematik: Die Summe von Nullen kann durchaus eine stattliche Zahl erreichen.»

Am 6. Januar 2001 auf dem Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Die Grünen sind bei der Jugend out. Das liegt auch daran, dass die Grünen bis vor kurzem immer noch gedacht haben, die Festplatte ist das, wo auf der Konfirmation die Salami serviert wird.»

Am 6. Januar 2000 auf dem Dreikönigstreffen der Liberalen in Stuttgart: «Dieses Bundeskabinett erinnert an Einsteins Relativitätstheorie: Fünf Flaschen im Keller sind relativ wenig, fünf Flaschen im Kabinett sind relativ viel.»

Beim FDP-Parteitag am 29. August 1998 in Bonn: «Wenn es nach den Grünen gegangen wäre, dann bestünde das Handy immer noch aus zwei mit einer Kordel verbundenen Joghurtbechern.»

Am 27. Juni 1998 auf dem Bundesparteitag der Liberalen in Leipzig: «Herr Stoiber könnte als Aussenminister nicht einmal Frieden mit Österreich halten.»

dapd

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