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Wofür erhielt der Chefarzt das Geld?

Ein Chirurg soll für den Einsatz von Implantaten einer St. Galler Medtech-Firma Provisionen bezogen haben. Die Zahlungen wurden als Honorare getarnt.

Vereinbarung zwischen Kaderfrau und Arzt: Chirurg Afshar-Möller erhielt vom Verkauf der Icotec-Medizinprodukte an die Klinik offenbar zehn Prozent Provision. Symbolbild: Getty

Vereinbarung zwischen Kaderfrau und Arzt: Chirurg Afshar-Möller erhielt vom Verkauf der Icotec-Medizinprodukte an die Klinik offenbar zehn Prozent Provision. Symbolbild: Getty

Catherine Boss@catboss1
Oliver Zihlmann@oliver_zihlmann

Als die deutschen Korruptions-Ermittler das Büro und das Haus von Chefarzt Hamid Afshar-Möller vom Klinikum Leer in Norddeutschland durchsuchten, stiessen sie auf ein paar seltsame Dokumente. Sie stiessen auf verdächtige Zahlungen. In zwölf Tranchen soll er Geld erhalten haben. Jedes Mal 1500 Euro. Als Grund für die Überweisungen wird in einer Notiz zum Beispiel angegeben: «2 x Luzern» oder «2 x Meeting Schweiz, 22.02. und 23. 08.2013, ‘neue Produkte’».

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