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Solidarität im Corona-JahrÜber 1000 Freiwillige schufteten auf Schweizer Bauernhöfen

Eine Rekordzahl von Helfern zog in der Pandemie aufs Land. Sie nahmen ein Angebot der Caritas in Anspruch und packten bei den Bergbauern mit an.

«Die Solidarität, die wir erlebt haben, war riesig»: Bio-Bergbauer Stefan Sieber.
«Die Solidarität, die wir erlebt haben, war riesig»: Bio-Bergbauer Stefan Sieber.
Foto: Marco Zanoni

Ackern für Gottes Lohn, aber für eine gute Sache. Und in virenfreier Bergluft. Warum nicht? Das sagten sich in der Corona-Krise Hunderte Schweizerinnen und Schweizer. Sie zogen hinauf zu den Bergbauern, deren Höfe an den steilen Hängen kleben, schoben unentgeltlichen Freiwilligendienst, dort, wo der Job richtig hart ist und sorgten für eine noch nie da gewesene Welle der Solidarität.

«Die Hilfe war schlicht überwältigend», sagt Silvano Allenbach, Leiter des Angebots «Bergeinsatz» beim kirchlichen Hilfswerk Caritas, das die Arbeitseinsätze vermittelt. «Wir konnten in der Corona-Krise so viele Freiwillige an Bergbauern vermitteln wie noch nie. 2020 ist ein Rekordjahr.»

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