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Laufevent in GrindelwaldDie Favoriten siegten

Anstelle des regulären Eiger Ultra Trails fand am Samstag coronabedingt der Spezialevent Trail Surprise 2.0 statt.

Auch der Ersatzlauf für den Ultra Trail führte durch imponierende Naturkulissen.
Auch der Ersatzlauf für den Ultra Trail führte durch imponierende Naturkulissen.
Foto: PD

Als klar wurde, dass das Coronavirus die Durchführung des regulären Eiger Ultra Trails verunmöglicht, wollte das OK nicht einfach aufgeben. Geplant war nun ein Spezialevent, der Trail Surprise 2.0, unter Einhaltung eines strengen Schutzkonzepts. Die 300 Startplätze waren in nur 12 Stunden vergeben.

Das Besondere an der Trail Surprise 2.0 war die Überraschungsstrecke. Sie mass 22 Kilometer und 1300 Höhenmeter. Bekannt war im Vorfeld lediglich das Höhenprofil, nicht aber die Streckenführung. Die Trail Surprise führte die Teilnehmenden von der Gletscherschlucht über die Bonera, einen steilen und technisch anspruchsvollen Aufstieg bis nach Alpiglen, und Richtung Tschuggen via Bonera und Schwendi zurück nach Grindelwald.

Aufgrund der Intervallstarts und der Startreihenfolge – die Schnellsten starteten am Schluss – blieb das Rennen bis zum letzten Zieleinlauf spannend. Der Leader durfte jeweils in der Leaderbox im Zielgelände Platz nehmen, bis eine schnellere Zeit aufleuchtete. Die beiden Vorjahresschnellsten auf der Originalstrecke, Kathrin Götz und Jean-Philippe Tschumi, konnten sich auch auf der Kurzdistanz durchsetzen.

Ralph Näf, OK-Präsident Eiger Ultra Trail, sagt: «Wir wollten den aussergewöhnlichen Trailspirit, den wir in
Grindelwald spüren, nicht einfach auslöschen und den Eiger Ultra Trail trotzdem feiern. Dass wir in nur drei
Wochen einen solchen Event durchführen konnten, ist einem topmotivierten und leidenschaftlichen OK zu
verdanken.»

pd/aka