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Wetterextreme und KatastrophenjahreVerdorrte Felder, hungernde Menschen und exorzierte Mäuse

Bewässerung 1947 im Emmental: Durch die Wasserknappheit war die Ernte gefährdet.

«Bei der Trockenheit ist das Jahr 1947 nach wie vor ungeschlagen. Ernten fielen aus, Gletscher schwanden, Wälder trockneten aus.»

Stefan Brönnimann, Klimatologe
Klimatologie-Professor Stefan Brönnimann rechnet mit immer häufigeren Extremereignissen. 

«Trockenheit bringt Bauernnot»

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August 2018: Ausgetrocknete Felder in Zollikofen. Ein Bauer ist mit seinem Traktor bei der Apfelernte. 
Im Dürrejahr 1947 verwandelte sich die Emme in ein Rinnsal. 
Wegen der Dürre blieb der Mais im Wachstum stark zurück. 

Viele Hochwasser im 19. Jahrhundert

«Die Schweiz lernte aus den Krisen. Mit neuen Gesetzen kam auch ein Schwall von Subventionen, die verwaltet werden mussten.»

Stefan Brönnimann, Klimatologe
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Zum Teil mussten die Bewohner der Matte mit Booten aus ihren Häusern evakuiert werden. 
Das Kemmeribodenbad am Oberlauf der Emme wurde Anfang Juli nach starken Niederschlägen hinter dem Hohgant überschwemmt. 
Bei Hochwasser zieht die Emme jeweils auch viele Schaulustige an.
Aquarell von 1868: Damals wurde die Rheinebene bei Au SG grossflächig überflutet. Der Blick geht talaufwärts.

1816 – Das Jahr ohne Sommer 

Ausstellung zum Hungerjahr 1816 in Bubikon ZH: Das normale Essen (in der Vitrine) wurde durch viele ungewohnte Speisen ersetzt.

Der Bischof verflucht das Ungeziefer