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Empfehlung wird ersetztVerschärfung bei Homeoffice: Das ändert sich

Schlechte Nachrichten für Arbeitnehmende: Sie müssen neu von zu Hause aus arbeiten, eine Entschädigung für Büroeinrichtung gibts dafür aber nicht – ausser die Firmen machen es freiwillig.

Arbeiten von zu Hause aus: Das soll nun verstärkt helfen, um die Corona-Zahlen runterzubringen.
Arbeiten von zu Hause aus: Das soll nun verstärkt helfen, um die Corona-Zahlen runterzubringen.
Foto: Peter Schneider (Keystone)

Bisher galt punkto Homeoffice: Der Bundesrat empfiehlt, möglichst von zu Hause aus zu arbeiten, wer denn kann. Dieser Passus wird nun verschärft. Neu gilt: «Wo dies aufgrund der Art der Aktivität möglich und mit verhältnismässigem Aufwand umsetzbar ist», müssen Firmen dafür sorgen, dass ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten. Der Bundesrat spricht von einer Homeofficepflicht.

Alain Berset lief mit ähnlichen Vorschlägen schon mehrfach im Bundesrat auf. Nun wurde der Vorschlag so angepasst, dass er einen gewissen Spielraum ermöglicht. Klar ist, dass Homeoffice nur für Bürojobs umsetzbar ist. Hinzu kommt nun noch die – im Gegensatz zu früheren Versuchen Bersets – abgeschwächte Formulierung. «Mit verhältnismässigem Aufwand» lässt die eine oder andere Tür offen, um gewisse Tätigkeiten weiterhin im Büro zu erledigen.

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