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Erfolgreiches GeschäftsjahrVisana rechnet wegen Corona nicht mit Prämienerhöhungen

Der Berner Versicherer schreibt 2019 einen Gewinn von 226,7 Millionen Franken. Zulegen konnte Visana besonders im Firmenkundengeschäft.

Der Firmensitz der Visana an der Weltpoststrasse 19–21 in Bern.
Der Firmensitz der Visana an der Weltpoststrasse 19–21 in Bern.
Foto: Urs Baumann

Die Visana-Gruppe machte 2019 mehr Gewinn als noch im Vorjahr. Sie steigerte ihr Unternehmensergebnis von 181,1 auf 226,7 Millionen Franken. Diesen Zuwachs verdankt die Krankenkasse vor allem dem guten Abschneiden ihrer Kapitalanlagen. Diese haben 119,3 Millionen Franken zum Unternehmenserfolg beigetragen. Im Versicherungsgeschäft lag der Gewinn derweil um 11 Prozent unter dem Vorjahr.

Zulegen konnte der Berner Krankenversicherer in den vergangenen Monaten vor allem bei den Firmenkunden. Innert Jahresfrist stieg die Zahl der versicherten Unternehmen um über 20 Prozent auf 16’000. Die Anzahl der Privatkunden ist derweil leicht rückläufig. Waren per 1. Januar 2019 noch 855’000 Personen bei der Visana versichert, sind es per 1. Januar 2020 noch 846’000.

Dank den hohen Kapitalreserven sieht sich der Berner Versicherer für die Folgen der Corona-Pandemie gut gerüstet. Zusätzliche Kosten, die nun durch das Virus verursacht werden, könnten auch auf längere Sicht abgefedert werden, teilt das Unternehmen mit. Visana erwartet deshalb auch keine Prämienerhöhungen als Folge der Corona-Pandemie. Wie sich jedoch die seit Jahren steigenden Gesundheitskosten auf die nächste Prämienrunde auswirken, könne derzeit noch nicht abgeschätzt werden.