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Verkehr in TrubschachenVom Karrweg zur Teerstrasse

Der ehemalige Lehrer Rudolf Trauffer hat die Geschichte der Dorfstrasse aufgearbeitet – passend zur bevorstehenden Umgestaltung der Ortsdurchfahrt.

Geteerte Strassen und Autos: So sieht es heute in Trubschachen aus. Früher war einiges anders.
Geteerte Strassen und Autos: So sieht es heute in Trubschachen aus. Früher war einiges anders.
Foto: Thomas Peter

Es holpert. Es schüttelt. Die Landstrasse ist in miserablem Zustand. Die kleine Kutsche, die durch das Tal der Ilfis von Langnau nach Trubschachen und weiter ins Entlebuch unterwegs ist, bietet gerade mal Platz für zwei Personen.

Wir schreiben das Jahr 1820. Die Regierung in Bern gibt der Gemeinde immer wieder abschlägigen Bescheid, wenn sie um finanzielle Unterstützung für den teuren Wegunterhalt anfragt. Um 1834 lässt sich der Kanton dann doch erweichen, übernimmt einen grossen Teil der Kosten: Brücken werden gebaut, die Strasse wird verbreitert und gestreckt. 14 Jahre später fährt je eine elfplätzige Postkutsche täglich in Bern und Luzern am Morgen ab und trifft am Abend – nach zehn Stunden Fahrt – am anderen Endpunkt ein. Pferdewechsel sind in Grosshöchstetten, Langnau, Escholzmatt und Wolhusen. Ein normaler Handwerker muss aber für eine solche Fahrt einen ganzen Monatslohn hinblättern. Und so ist das Reisen mit der Post das Vorrecht einer kleinen Bevölkerungsgruppe. Dann kommt die Eisenbahn …

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