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Seltsames ErdbebenphänomenWackeln von Erdplatten könnte Megabeben ankündigen

Selbst die stärksten Erdbeben ereignen sich meist ohne Vorwarnung. Nun haben Seismologen eine Entdeckung gemacht – dem voraus gingen zwei Starkbeben in den letzten Jahrzehnten.

Folgen des Megabebens: Am 11. März 2011 ereignete sich vor Japan ein Erdbeben der Magnitude 9, das verheerende Folgen hatte.
Folgen des Megabebens: Am 11. März 2011 ereignete sich vor Japan ein Erdbeben der Magnitude 9, das verheerende Folgen hatte.
Foto: Alamy Stock

In den Monaten vor dem Tohoku-oki-Erdbeben, das einen gewaltigen Tsunami auslöste, mehr als 15500 Menschenleben forderte und zur Kernschmelze von Fukushima führte, verhielt sich der Untergrund in Japan äusserst seltsam: Eine bisher unerwartete und bisher unbekannte Bodenbewegung ging dem Beben mit Magnitude 9,0 voraus. Das gleiche Phänomen ereignete sich auch 2010 bei einem Starkbeben in der chilenischen Region Maule, das eine Magnitude von 8,8 erreichte. Darüber berichtet ein internationales Forscherteam um Jonathan Bedford vom Deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) in Potsdam bei Berlin.

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