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Die bürgerliche Inserateoffensive

In der heissesten Wahlkampfphase buchte die SP nur ein Viertel so viel Inserate wie SVP und FDP. Gerade die ungebrochene Potenz der FDP überrascht.

Zwischen dem 25. September und dem 12. Oktober haben die SVP und die FDP zusammen Inseratflächen im Wert von 1,97 Millionen Franken in den 16 wichtigsten Zeitungen der Deutschschweiz gekauft. Die SP, welche ihre Zeitungswerbung im Vergleich zu den letzten Wahlen vervierfacht hat, konnte nur 448 000 Franken investieren. Dies zeigt eine Erhebung des «Bund».

Während die finanzielle Übermacht der SVP zu erwarten war, überrascht die ungebrochene Potenz der FDP. Die Verliererpartei der letzten Jahre investiert laut Generalsekretär Stefan Brupbacher «einen Grossteil der Werbung in Plakate und in geringerem Umfang in Inserate». Was bedeutet, dass sie noch über wesentlich grössere Mittel verfügt, als die nebenstehende Grafik zeigt. In dieser Darstellung sind die Kosten für Werbung in Kinos, auf Plakatwänden, im Internet und in Form von Mailings nicht berücksichtigt. Eine erneute Wahlniederlage der FDP wäre folglich nicht die Konsequenz von mangelndem Geld, sondern von fehlendem politischem Profil.

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