Zum Hauptinhalt springen

Corona-Hilfe für die Super LeagueWarum Basel bei den Hilfsgeldern zugreifen kann – und YB nicht

Wer A-fonds-perdu-Beiträge will, muss die Löhne seiner Grossverdiener senken. Die Berechnung kommt denen entgegen, die 2019 auf grossem Fuss lebten.

Die Young Boys werden vermutlich auf die Hilfsgelder verzichten.
Die Young Boys werden vermutlich auf die Hilfsgelder verzichten.
Foto: Georgios Kefalas (Keystone)

So war es sicher nicht gedacht, als im Bundeshaus entschieden wurde: Die Bedingungen der Hilfsgelder an die Schweizer Proficlubs bevorzugen jene, die in der Vergangenheit sehr viel Geld ausgegeben haben. Dafür stellt sie die vor Probleme, die schon bislang mit wenig Geld gewirtschaftet haben.

Und hinter vorgehaltener Hand beklagen sich Vertreter von Super-League-Clubs, es gebe vor allem einen Verein, dem die Vorgaben entgegenkämen: dem FC Basel.

Knackpunkt sind die Lohnkürzungen für alle Mitarbeiter, die im Jahr über 148’200 Franken verdienen. Wer sich jetzt für die erste Tranche der maximal 115 Millionen Franken bewirbt, muss den durchschnittlichen Lohn seiner Grossverdiener um 20 Prozent senken. Und zwar sofort.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.