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Entwicklung an den AktienmärktenWarum die Börsenblase Anlass zur Sorge gibt

Die Krise bereits abgehakt: Ein Händler mit Gesichtsmaske an der New Yorker Börse Anfang Juli.

Warum die Kurse besorgniserregend sind

Wie die Börse die Finanzstabilität gefährden kann

Was für eine Blase an den Börsen spricht

80 Prozent aller Unternehmen in den USA sind nicht in der Lage, eine Aussage über ihre künftigen Gewinnerwartungen zu machen.

20 Kommentare
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    Peter Colberg

    Der gegenwärtige Fokus auf das neue Corona Virus, als angebliche Begründung für den relativen Absturz der globalen Wirtschaft, berücksichtigt kaum die historischen Grundlagen des generellen Zustands der aktuellen Wirtschaftsentwicklung, vor allem seit der Finanzkrise von 2008. Ausser seit Jahren andauernder massiver quantitativer Lockerung durch die Zentralbanken - die den Finanzmärkten buchstäblich Flügel verliehen hat - gab es es keine politischen Reformen, um die grundliegenden Ursachen der Finanzkrise zu beseitigen. Extrem hohe Verschuldung auf privatem und staatlichen Niveau, sowie eine gefährliche Kreditexpansion anhand der künstlich tief gehaltenen Zinsen, sind nur eine bewusste Vertagung einer unausweichbaren wesentlichen Korrektur der Wirtschaft, bei der viele Banken und diverse, kaum tragbare Unternehmen ("Zombie Firmen") bachab gehen werden. Die seit Jahrzehnten fortschreitende Deindustrialisation zum Vorteil des schnell aufsteigenden Chinas, eine stagnierende, eher zunehmend auf Pump lebende reale Wirtschaft, sowie eine rapide alternde Gesellschaft stehen im krassen Gegensatz zu den aktuellen Höhenflügen der Finanzmärkte. Auf der "Titanic" spielte das Orchester auf dem Oberdeck auch illusorisch weiter unbeschwerte Musik, aber dann wurde es plötzlich ganz böse. Die Korona-Krise betrachte ich eher als Beschleuniger einer ohnehin schon sehr fraglichen globalen Wirtschaftslage, bei der die Mehrheit der westlichen Bevölkerung schon längst das Nachsehen hat.