«Menschen im Spital»: Die Seelsorgerin«Was ich höre, bleibt bei mir»
Wer im Spital liegt, braucht oft psychischen und spirituellen Beistand. Für diese Menschen hat Seelsorgerin Regula Riniker ein offenes Ohr.

«Meistens weiss ich nicht, was mich erwartet», sagt Regula Riniker (61), Leiterin Seelsorge im Spital Thun. «Bevor ich das Zimmer eines Patienten betrete, versuche ich mich gedanklich leer zu machen und zu öffnen für das, was dieser Mensch in diesem Moment mit mir teilen möchte.» Oft gehe es gar nicht um den Grund, warum diese Leute im Spital sind. «Durch die veränderte Situation werden sie auf sich selber zurückgeworfen und denken über ihr Leben und mancherlei Sinnfragen nach.»












