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Wort zum SonntagJohannes der Vorbereiter

Advent heisst warten – aber auch sich vorbereiten. Pfarrer Claude Belz erklärt, wie das mit Johannes dem Täufer zusammenhängt.

Advent ist wie: Bei eisiger Kälte draussen auf dem Bahnperron stehen und warten, um jemanden in Empfang zu nehmen. Gleich irgendwann muss der Zug kommen, in dem Ihr Gast sitzt. Nun kann das ja mit einem Gast so oder so sein: Vielleicht ist die Vorfreude riesig. Wenn er doch bald schon da wäre! Oder aber: Ein unvermeidlicher Pflichtbesuch, und Sie sind froh, wenn er erst wieder weg ist. Oder beides zugleich: Sie freuen sich auf die Ankunft Ihres Besuchs – und Sie werden sich freuen, wenn er dann wieder fährt.

So ungefähr könnte es mit Ihnen und Weihnachten auch sein: Vielleicht schwimmt die Vorfreude ganz oben. Oder aber: Advents- und Weihnachtszeit sind ein Abschnitt im Kalender, den Sie nervig, anstrengend, traurig finden und wo Sie froh sind, wenns vorbei ist. Oder eben beides: Weihnachten darf kommen. Und es sollte dann auch wieder gehen.

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