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Gastro-Lockdown ärgert BüezerWenn sie zu Mittag essen, frieren sie

Dass die Restaurants wegen Corona geschlossen sind, will Bauunternehmer Alex Gobeli nicht in den Kopf. Denn seine Arbeiter müssen nun draussen picknicken.

Sonnig, aber kalt: Weil die Restaurants geschlossen sind, müssen Pascal Zurbrügg (links) und Jörg von Siebenthal im Freien picknicken.
Sonnig, aber kalt: Weil die Restaurants geschlossen sind, müssen Pascal Zurbrügg (links) und Jörg von Siebenthal im Freien picknicken.
Foto: Beat Mathys

An den schattigen Stellen liegt noch immer Rauhreif, die Nacht muss klar und kalt gewesen sein. Mittlerweile geht es auf den Mittag zu, der stahlblaue Himmel ist noch immer wolkenfrei, aber es geht ein eisiger Wind. Trotz strahlenden Sonnenscheins ist an Wärme nicht zu denken, und tatsächlich: Das Thermometer zeigt gerade mal vier Grad über null.

Pascal Zurbrügg und Jörg von Siebenthal klappen die Seitenwand des Anhängers herunter, auf dem sie am Morgen allerhand Material zur Baustelle im Greyerzerland gefahren haben, und setzen sich. Ihr Mittagessen haben die beiden Arbeiter von Gobeli Bau aus Saanen selber mitgebracht. Wie immer in den letzten Wochen – in Zeiten, in denen der Bund im Kampf gegen das Coronavirus schweizweit sämtliche Gastrobetriebe dichtgemacht hat, bleibt ihnen gar nichts anderes übrig.

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