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Spirituose aus LyssachWie aus einer Schnapsidee Gin wurde

Loris Berger und Jasmin Toth sind Liebespaar und Geschäftspartner zugleich: Seit Mai vertreiben sie den «Aare-Gin» – und blicken auf einen erfolgreichen Start zurück.

Beim Etikettieren im Produktionsraum: Loris Berger und Jasmin Toth sind die Köpfe hinter dem Aare-Gin.
Beim Etikettieren im Produktionsraum: Loris Berger und Jasmin Toth sind die Köpfe hinter dem Aare-Gin.
Fotos: Beat Mathys

Gin gibt es eigentlich bereits wie Sand am Meer. Trotzdem gelang Loris Berger und Jasmin Toth mit ihrem Produkt der Durchbruch. Als sie im Mai und damit mitten in der ersten Pandemiewelle ihre Start-up-Firma lancierten und mit dem Verkauf des Aare-Gin begannen, ist ihr Onlineshop «richtiggehend überrannt» worden, erzählt Loris Berger. «Es ging keine zwei Wochen, ehe sämtliche Flaschen ausverkauft waren.» Gerechnet habe man mit einem solchen Ansturm nicht unbedingt. «Aber die Freude war natürlich riesig.»

Ihren Anfang nahm die «Erfolgsgeschichte» mit einer «Schnapsidee», wie Jasmin Toth erzählt. Beide hätten früh ihre Leidenschaft zur Spirituose mit Wacholder entdeckt. Und die 26-Jährige erinnert sich noch gut an jenen Tag zurück, an dem ihr Partner nach Hause kam und sagte: «Ich mache jetzt meinen eigenen Gin.» «Ich dachte, das sei so ein Einfall, der bald wieder verschwindet», meint sie. Aber dem war nicht so.

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