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Sie kämpfen gegen Rassismus«Wir brauchen diesen Raum»

Ein Kollektiv junger Frauen hat im Berner Progr das Café révolution gegründet. Es soll ein Raum für Menschen werden, die Rassismus erleben.

Naomi Chinasa Bögli (vorne Mitte) und Gloria Peña-Triana (vorne rechts) mit Djinane M'Baye, Eleni Helbling und Mona-Lisa Kole in ihrem Café révolution. Drei Mitglieder des Kollektivs fehlen auf dem Bild.
Naomi Chinasa Bögli (vorne Mitte) und Gloria Peña-Triana (vorne rechts) mit Djinane M'Baye, Eleni Helbling und Mona-Lisa Kole in ihrem Café révolution. Drei Mitglieder des Kollektivs fehlen auf dem Bild.
Foto: Beat Mathys

Sich nicht allein fühlen mit dem erlebten Rassismus. Sich nicht erklären müssen. Sich selber sein.

Ihre Worte schweben im Raum, der schon bald genau dafür Platz bieten soll. Ankommen, durchatmen, verweilen.

«Für uns als Schwarze Frauen», sagt Gloria Peña-Triana (26), «gab es in Bern bisher keinen Ort, der dieses Bedürfnis abgedeckt hat.» Sie, die diplomierte Fachbetreuerin und Nanny, sitzt auf dem Sofa in Zimmer 014 des Progr in Bern. Sobald es die Corona-Situation erlaubt, macht ein Kollektiv von Frauen, zu dem Peña-Triana gehört, diesen Raum zum Café révolution.

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