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Gewalt in der Banlieue«Wir sind nur noch Zielscheiben»

Polizisten in der Schusslinie: Beamte demonstrieren vor dem Polizeiposten in Champigny-sur-Marne, der am Samstag von Vermummten angegriffen wurde.

«Die Autorität der Kollegen wird immer offensiver infrage gestellt. Hier wird offen gedealt, und niemand hat Angst vor Strafen.»

Benjamin Thepot, Ansprechpartner von Polizeigewerkschaft Unité SGP
Polizeiposten unter Raketenbeschuss: Vermummte belagerten eine Stunde lang den Polizeiposten von Champigny, warfen Boulekugeln und Böller gegen die Scheiben und setzten Feuerwerksraketen als Geschosse ein.

Wer hier Drogen sucht, findet sie

«Leben Sie hier mal als Schwarzer, dann können Sie nichts machen, ohne kontrolliert zu werden.»

Jugendlicher aus Champigny, der anonym bleiben möchte

Die Polizisten «haben provoziert»

«Es hat sich herumgesprochen, dass Raketen praktischer sind als Molotow-Cocktails.»

Guillaume Saive, Streifenpolizist

«Sehr schwer zu zielen»

Mehr Diskussionen um Polizeigewalt wegen der Gelbwesten

5 Kommentare
    Jean Roth

    In der Nacht auf den 14. Oktober wurde unweit von Paris wieder ein Polizist vorsätzlich mit einem gestohlenen Auto angefahren und lebensgefählich verletzt. Wird der Täter gefasst und eine Bekanntgabe des Vornamen bleibt aus, handelt es sich um Leute mit Migrationshintergrund. Damit soll unterstrichen sein, dass nicht alle Menschen aus Islamländer in den gleichen Topf zu werfen sind!