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Actelion-Verkauf für Hedgefonds Elliott kein Hauptziel

Zürich Die um den Hedgefonds Elliot Advisors versammelte Aktionärsgruppe beim Baselbieter Biotechnologiekonzern Actelion strebt nach eigenen Angaben nicht in erster Linie einen Verkauf des Unternehmens an.

Die von Elliott für den neunköpfigen Verwaltungsrat vorgeschlagenen sechs Kandidaten erklärten in einem am Montag veröffentlichten Brief an die Aktionäre, alle Optionen müssten auf den Tisch. Ein Verkauf sei nicht zwingend die beste Variante für die Zukunft der Firma. Es müssten auch andere Massnahmen wie etwa ein disziplinierterer Einsatz des Kapitals sowie eine Verbesserung des Risikomanagements und der Organisationsstruktur geprüft werden. Elliot hält zwar lediglich sechs Prozent an Europas grösstem Biotech-Unternehmen mit Sitz in Allschwil BL. Der Hedgefonds will dennoch mit sechs eigenen Kandidaten in die Generalversammlung am 5. Mai gehen und setzt auf die Unterstützung durch weitere Aktionäre. Die gegenwärtige Actelion-Strategie sei riskant, da der Konzern ausschliesslich auf den Erfolg des neuen Medikament Macitentan setzte, hiess es in dem Brief weiter. Das Medikament soll an die Stelle des hoch rentablen Lungen-Medikaments Tracleer treten, mit dem Actelion zu einem der erfolgreichsten europäischen Biotechnologie-Konzerne wurde. Eine Reihe von Rückschlägen mit neuen Medikamenten hatte Actelion Ende vergangenen Jahres ins Zentrum von Übernahmespekulationen gerückt. Interesse nachgesagt wurde unter anderem dem Branchenprimus Amgen.

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